Biotop

In den Feldhecken blühen die Wildkirschen.
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Wäre der Königsforst nicht von Entwässerungskanälen durchzogen, gäbe es hier Heidemoore.
Hier wurde mit Hilfe eines Betondamms versucht, das Gelände wieder zu vernässen.
20180418_133530Das so entstandene Biotop liegt etwas abseits vom Hauptweg. Es gibt keine Bänke und Tische wie am Rather Weiher, daher ist es recht ruhig hier. Man kann auf einem Baumstamm sitzen, ins Wasser starren und den Fröschen zuhören.

20180418_132233Die Bäume, die jetzt im Wasser stehen, werden nach und nach absterben. Im Prinzip wird hier ein Gewässer nachgeahmt, wie es ein Biber bauen würde. Aber der Biber würde das Gelände offen halten und die Bäume am Rand fällen.
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Als Amphibiengewässer ist es jedenfalls gut geeignet.

20180418_133820Und gleich nebenan fragt man sich, welche Naturgewalt wohl diesen Baum so verdreht hat.

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Ein unbekannter Gast

Als ich Sonntag nach Hause kam, wurde ich erwartet:
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Zuerst hielt ich ihn für einen Bockkäfer, es könnte aber auch eine Wanze sein. Er zirpt ziemlich laut.
Kennt ihn jemand?
edit: nach Auskunft der Experten von Naturgucker.de ist es eine amerikanische Zapfenwanze.

 

Orakel

Heute habe ich das Asia-Restaurant in Brück getestet. Und nachdem ich dort eine gigantische Portion verzehrt hatte, sagte der Glückskeks zu mir:
China
Fragt sich nur, in welche Richtung?

Vorbereitungen

Zur Vorbereitung auf die anstehende Radreise bekam das Tippeldings einen Halter mit Regenschutz zum anklipsen, eine Speicherkarte, und ein Powerpack spendiert. Wer hätte das gedacht, dass ich mich mit dem Ding noch anfreunde?

Im Frühjahr muss man sich ja immer entscheiden: Garten oder Fahrrad? Das Wetter war eigentlich ideal zum Radfahren: trocken, nicht zu kalt, nicht zu heiß, nicht zu windig, um im Garten rumzusitzen noch etwas frisch. Also gut für eine kleine Probefahrt.
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„Folgen sie dem Weg 500m!“ Ahja!

Das Gremberger Wäldchen ist über Nacht ergrünt und tausende Buschwindröschen blühen. Es scheint heftig geregnet zu haben, denn im Rechtsrheinischen gab es gewaltige Pfützen und andere kleine Hindernisse.
Schon nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass die rechts-links Schwäche der Frau Komoot weniger ausgeprägt ist, wenn das Tippeldings im festen Halter steckt. Außerdem kann ich mir einfach mit einem Blick auf die Karte Klarheit verschaffen.

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Vorsicht!

Dieser Bahnübergang ist wirklich gefährlich, aber alternativlos. auf der anderen Seite standen schon die Blumen, also habe ich extra gründlich geschaut und trotzdem kam, als ich mitten zwischen den Drängelgittern war, eine Straßenbahn heran gerast, die ich vorher nicht gesehen hatte.

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Blick auf den Rhein von der Rhodenkirchener Brücke.

Auf dem Rhein waren auch schon ein paar mutige Kajakfahrer unterwegs. Und merkwürdigerweise viel Frachtverkehr am Sonntag.

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Blick nach Köln von der Alten Liebe

In Rhodenkirchen bin ich kurz vom Weg abgewichen um Geld zu ziehen und auf der alten Liebe eine Pizza zu essen und auf den Rhein zu starren.

Gestärkt ging es weiter, am Grüngürtel, bzw. der Militärringstraße entlang. Das Radnetz NRW ist teilweise etwas phantasielos, dafür aber idiotensicher und gut zu fahren. Man kann dort sicher auch durch den Grüngürtel seinen Weg finden, indem man z.B. dem Kölnpfad folgt. Aber weil ich ja so tun wollte, als befände ichmich in unbekannten Gefilden, bin ich auf der geplanten Strecke geblieben.

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Burg Efferen

Efferen war dann auch schnell erreicht. Die Burg ist leider nicht zu besichtigen.
Danach war ich auch schon bald wieder auf Kölner Stadtgebiet.

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Decksteiner Weiher

Noch ein wenig am Decksteiner Weiher rumsitzen, aber bald wurde es auch da schon wieder etwas frisch.

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Zu Hause erwartete mich ein Bockkäfer? Oder eine Wanze? Leider schaffe ich es nicht, ihn zu bestimmen. auffällig finde ich das kleine Dreieck auf dem Brustteil und die weißen Flecken an den Seiten. Das Foto ist aber auch nicht so gut.

Bildschirmfoto 2018-04-15 um 18.09.51

ca. 25 km untrainiert gefahren, das ist die halbe geplante Tagesstrecke. sollte machbar sein.

Platz ist in der kleinsten Ritze

20180406_134350Tag des Löwenzahns war gestern. Im Garten blüht er noch nicht. Wohl aber an einer Hauswand im Dorf. Sogar eine Feuerwanze ist zu Besuch.

20180406_133925Eine andere Ritze hat sich das Hornveilchen ausgesucht.