Das Niendorfer Gehege


So nun bin ich aus dem Winterschlaf zurück und blogger mal wieder.

Früher einmal führte mein  Weg zur Arbeit quer durch das Niendorfer Gehege.  Das Waldgebiet mit dem alten Baumbestand wird umschlossen von den Stadtteilen Niendorf, Lokstedt, Eidelstedt und Schnelsen.

Nun  habe ich mir vorgenommen, mich wieder öfter dort aufzuhalten. Zum einen muss ich wieder mehr Rad fahren und es bietet sich an dort Bücher für Ghaneshas Bookcrossing-Challenge – Jahr der Wälder freizulassen.

Außerdem gibt es im Niendorfer Gehege auch einige interessante Veranstaltungen im Sinne von umsonst und draußen.

Was singt denn da?“ ist die Frage die der Nabu regelmäßig stellt. Am ersten schönen Samstag im März schloss ich mich einer dieser geführten Wanderungen an.
Die Sänger waren Rotkehlchen, Singdrossel, Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Buntspecht, Ringeltaube, Fasan, Kleiber, Gartenbaumläufer, Wintergoldhähnchen und Teichralle.

Damit ich nicht völlig verblöde, habe ich mich zu einem Lehrgang über Landschaftsökologie bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald eingeschrieben.
Dieses Mal war das Thema Artenschutzrecht, Geschichte der Naturschutzpolitik und Bodenkunde 1. Beim Tümpeln im Teich fanden wir Grasfrösche, Bergmolche, Teichmolche und
Kammmolche ! Diese höchst seltenen, streng geschützten Kriechtiere geben nun dem Gehege einen völlig neuen Status.

Anfahrt:

  • U2 bis Hagendeel oder Niendorf- Markt,
  • Bus 5 bis Niendorf Markt oder Vogt-Cordes-Damm oder Niendorfer Straße
  • Bus 181 bis Niendorfer Gehege

 

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4 Kommentare zu “Das Niendorfer Gehege

  1. Dagmar Scholten sagt:

    Das finde ich schön, am sonntagmorgen etwas über einen meiner Lieblingsorte in Hamburg zu lesen. Dort bin ich am Wochenende oft mit meinem Fahrrad unterwegs. Als ich noch in Niendorf wohnte, führte mich mein Arbeitsweg quer durchs Gehege. Jedesmal ein bisschen Urlaub auf dem Weg nach Ottensen. Liebe Grüße Dagmar

  2. wohin in hamburg sagt:

    i love umsonst & draussen =)

    • Bibo59 sagt:

      Dieser Blog soll auch eine Hilfe sein für Leute, die sich bezahlt und drinnen nicht leisten können. Man muss ja nicht gleich verblöden, wenn man keinen Job hat.

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