In der Reit


Ein scharfer, kalter Nordostwind beschert uns seit Wochen blauen Himmel, Sonnenschein und Pollenflug. Während von Heuschnupfen geplagte schimpfen, schniefen und um den üblichen Hamburger Nieselregen betteln, genieße ich den Frühling und mache mich auf, die Reit zu erkunden. Die liegt am anderen Ende Hamburgs.

Reiherenten und eine Kanadagans.

Ein kleines Naturschutzgebiet in den Vier- und Marschlanden, auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei zwischen Dove- und Gose- Elbe. Neben viel Wasser und Schilf gibt es auch urwaldartige Stellen.

Urwald erst seit 90 Jahren

Außerdem gibt es noch eine Ausgleichsfläche mit Teichen, an der sich zur Zeit zahlreiche Wasservögel tummeln. Graugänse führen die ersten Gössel, es gibt auch Kanadagänse, Schnatterenten, Reiherenten, Stockenten, Kiebitze und Rotschenkel.  Auch eine Nilgans hat hierher gefunden. Bekannt ist die Reit jedoch für die besonders hohe Anzahl an Amphibien. Zusätzlich betreibt der NaBu eine Forschungsstation mit Fanggarten. Eine weitere Besonderheit: Das Schilf wird nicht gemäht. Darüber freuen sich besonders Schilfrohrsänger, Rohrammer und Kuckuck. Letzterer freut sich aber mehr über die Schilfrohrsänger.

Jetzt blüht die Sumpfcalla

In weiser Voraussicht hatte ich das Fahrrad mit und bin anschließend noch ein wenig durch die Vier- und Marschlande gefahren.

Die Bille fließt in die Elbe. Hier leider ziemlich begradigt.

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