Ein neues Bett


Die Kollau entspringt in einem Quellsumpf bei Schnelsen (ungefähr bei Ikea), durchfließt die Kollauwiesen, umfließt das Niendorfer Gehege und mündet in Lokstedt in die Tarpenbek, die in Eppendorf in die Alster fließt.

In den Kollauwiesen ist die Kollau also noch ein kleines Bächlein und hier gibt es auch ein Rückhaltebecken.

Hier floss die Kollau an der einen Seite hinein und an der anderen wieder heraus.

Im Frühjahr war hier eine Große Baustelle: Das Becken wurde entschlammt und die Kollau bekam ein eigenes Bett, das am Becken vorbei fließt. Denn Rückhaltebecken sind nicht gerade Musterbeispiele für hervorragende Wasserqualität. Oft sind sie durch Streusalz, Reifenabrieb oder andere Schadstoffe belastet.  Duch das neue Bett sollte die Wasserqualität der Kollau verbessert werden.

Kollau als Rinnsal im neuen Bett

Doof war, dass die Arbeiten genau zu der Zeit stattfanden, in der normalerweise die Amphibien dort ablaichen. Darauf nimmt die Stadt bei allen Maßnahmen keine Rücksicht.

Immerhin, es gibt schon etwas Fischbrut in dem kleinen Bach.

Jetzt fließt sie am Becken vorbei.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Hamburg.

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