Vor der Fähre


Hamburg säuft ab. Seit Tagen gießt es in Strömen.
Trotzdem bin ich nach Otterndorf zu fahren um Freunde zu treffen, die dort Urlaub machten.
Nach Otterndorf und Cuxhaven ist es eigentlich nur ein Katzensprung. Allerdings muss die Katze über die Elbe springen. Dazu gibt es genau zwei Möglichkeiten: Elbtunnel mit Stau oder Fähre mit Stau.
Da der Stau im Elbtunnel schon gemeldet war, habe ich mich spontan für die Fähre bei Glückstadt entschieden. Ich hatte tatsächlich Glück und musste nur zwei Fähren abwarten.
Als ich so im Sturm in meiner Warteschlange stand, konnte ich bequem aus dem Auto raus Vögel beobachten. Die sind anscheinend auch schon auf bald wegziehen gepolt.
In der kleinen Bucht vor der Fähre rasteten ca. 200 Graugänse und ebenso so viele Lachmöwen. Eine Seeschwalbe gab es auch und dann flog ein kleiner Schwarm Austernfischer über mich hinweg. Schade, dass ich das Zähldings nicht mithatte.
Die Elbe selbst ist an dieser Stelle schon ein beeindruckend breiter Strom, denn alle Elbarme fließen wieder zusammen und aus einigen Nebenflüssen kommt auch noch reichlich Wasser dazu. Die Überfahrt mit der Fähre ist sicher besonders für Kinder ein Erlebnis. Man darf die Autofähre auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß benutzen. Dann muss man nicht warten und es ist nicht so teuer.
Glückstadt lohnt sich auch ohne Fähre für einen Ausflug. Die Stadt wurde vom Dänischen König Christian IV geplant und gegründet und der ursprüngliche Plan blieb erhalten. Alle Straßen streben zum Marktplatz hin. Wer vorher keinen Matjes mochte, sollte ihn dennoch probieren. Sehr lecker.
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