Die sterbende Sau


Vorgestern war ich im Staatlichen Museum Schwerin zu einer Filmpremiere geladen: „Nashorn Clara und die Herzöge von Mecklenburg“, von mir geschnittenes Meisterwerk, wurde zwischen den echten Kunstwerken des Malers Oudry gezeigt. Najaa… für offizielles Rumgestehe bin ich ja weniger zu haben, aber ich mag Schwerin. Ich habe dort mal gelebt. Lustig war, die Restauratorin und den Direktor aus dem Film mal lebendig zu sehen. Auch die echten Bilder sind einfach toll! In dem Saal mit den Tieren war denn eine große Leinwand und ein Beamer aufgebaut und viele Stühle. Es war eine öffentliche Veranstaltung und der Film kam gut an. Anschließend gab es noch ein Bisschen offizielles Blablablubb (und vom Museumstechniker hervorgerufene Rückkopplungen) und das verehrte Publikum durfte Fragen stellen. Meine Vertonung hat sehr gut gefallen. 🙂 Da hatte es im Vorfeld Diskussionen zwischen Mirja und mir gegeben: „Willst du wirklich die sterbende Sau da anlegen?“ „Ja!“ „Meinst Du wirklich?“ „Doch!“ „Nee!“ „Doch, wir gehen jetzt mal in die Abnahme und gucken was passiert.“
Nach der Abnahme stand es 2:1 für Hundegebell und sterbende Sau, also blieb der Ton drin.
Und bei der Vorführung jetzt war eine der wenigen Fragen die nach der tollen Vertonung.
Dann gab es noch Häppchen für alle und die Massen strömten aus dem Saal. Wir blieben noch kurz für weitere Fragen oben und als wir ans Büffet kamen, waren fast alle Häppchen weg, bis auf die mit Käse. Das Personal hatte uns noch einige aufgehoben und der Wein war ganz gut, aber nicht sättigend.
Dann habe ich den letzten Direktzug nach Hamburg verpasst und musste über Lübeck zurückfahren. Erst ganz in den Norden und dann fast parallel dazu wieder zurück. Hamburg ist schon ein provinzielles Kaff.
Sendetermin: 13. Mai Nachmittags auf arte
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