der öffentliche Verkehr


Ohne Handy fährt die Mandy niemals Bahn, niemals Bahn niemals Bahn.
Ohne Handy tut’s die Mandy leider nicht, und ich muss es hören wenn sie spricht.

Jeden Abend steigt die Mandy in die 15 um Halb Zehn,
aber niemals ohne vorher in ihr Handtäschchen zu seh‘n.
Keinen Krimi, keinen Thriller holt sie aus der Tasche raus,
Nein, ein supercooles Handy sucht sich Mandy aus.

Ohne Handy fährt die Mandy niemals Bahn, niemals Bahn niemals Bahn.
Ohne Handy tut’s die Mandy leider nicht, und ich muss es hören wenn sie spricht.

Ich möchte lesen, doch die Mandy will reden.
Ich möchte lesen, doch die Mandy quatscht erst mit der Freundin Nr. 4
dass der Kevin aus Köln Merheim einen kleinen Schniedel hat,
und die Cindy, hat sich damals in der Disco eingemacht.
Ich muss alles miterleben, denn sie redet ziemlich laut.
Ich sitze zitternd neben ihr und hab ’ne Gänsehaut.

Ohne Handy fährt die Mandy niemals Bahn, niemals Bahn niemals Bahn.
Ohne Handy tut’s die Mandy leider nicht, und ich muss es hören wenn sie spricht.

Ich will nach Hause, denn Mandy quatscht ohne Pause,
Die Haltestelle wart‘ sie gar nicht erst ab und quasselt von dem Bill,
von der Fairuz, von der Fatme, von dem Dieter in der Bar,
denn dort machen ein paar Klare ihr den Schädel wieder klar.
Bei der Flatrate von dem Handy ist sie Dauerabonnent,
bei ihr bleibt sie, solang bei ihr zu Haus das Licht noch brennt.

Ohne Handy fährt die Mandy niemals Bahn, niemals Bahn niemals Bahn.
Ohne Handy tut’s die Mandy leider nicht, und ich muss es hören wenn sie spricht.

Mandy hat das Handy und den Alkohol und ich die Ohren voll.
Mandy hat das Handy und den Alkohol und ich die Ohren voll.
Jawoll!

Text/Musik: Bill Ramsay Text neu: Bibo

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