Und täglich grüßt…


Klack:

„…Und ich steh im lila Regen, tanz mit Tränen in den Augen…“

Mein Radiowecker begrüßt den Tag mit zusammengestoppelten Textfragmenten der Marke: „Reim Dich oder ich fress Dich“. Das musikalische Niveau liegt irgendwo zwischen „Hänschen klein“ und „Alle meine Entchen“.

Das tut er jeden Tag. Seit am 20.9. plötzlich nicht mehr das geliebte Hinterland beschrien wurde.

Verzweifelt stecke ich meinen Kopf unter‘s Kissen, haue dann blind auf die Sendersuchwahl.

Im nächsten Sender läuft – egal – Hauptsache irgend etwas anderes. Aber dann:

„Ich ging wie ein Ägypter, hab‘ mit Tauben geweint …“

Millionen Titel wurden seit der Erfindung des Radios geschrieben. Warum gelingt es den Programmverantwortlichen nicht, daraus ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten?

Ich sing jetzt selbst:

„Wärst Du doch bei ich und ich geblieben, dicker Aaadel, könntest Du bloß Sänger sein

Wärst Du doch bei ich und ich geblieben, das wär besser für mich und die Hörerschaft am Rhein“

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