Pilze


In meinem Garten sprießen die Pilze. Die Röhrlinge habe ich schon vor ein paar Tagen gegessen. Ich lebe noch.

Aber auch sonst gibt es hier Pilze in allen möglichen Farben, Formen und Größen, vor allem auf der als Rasen definierten Fläche.
Nach Absprache mit meinem persönlichen Pilzexperten stelle ich vor:

Von der so genannten „Blumenwiese“:

Kein Champignon, sondern ein Ritterling. „Man muss nicht alles essen, was essbar ist.“

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Ritterling

Von der Rasen definierten Fläche:

Der  Schönste: ein Täubling. „Probier ihn mal, wenn er bitter schmeckt, ist es ein Speitäubling.“

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Täubling

Und ausgerechnet diese unansehnlichen Gesellen sind gute Speisepilze: Hallimasch “ Ein Gedicht“

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Hallimasch

Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.  Momentan sehen Sie mir schon zu vergammelt aus, aber ich merke mir die Stelle für nächstes Jahr.

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4 Kommentare zu “Pilze

  1. Fjonka sagt:

    Wusste auch nicht, daß die eßbar und lecker sind- wie praktisch, denn Hallimasch gibt’s sozusagen flächendeckend überall, hat mir der Baumsachverständige gesagt.

  2. Thomas Pruß sagt:

    Merken für nächstes Jahr:
    Eingelegte Hallimasch!
    Man braucht:
    feinen Weißen Balsamico-Essig
    frisches Kölner Wasser (nicht: Kölnisch Wasser!)
    Verhältnis 1 : 4
    Sud aufkochen mit einem Schuss Salz (etwas mehr als zum Nudelkochen benötigt)
    1 Sträußchen Thymian
    1 Sträußchen Rosmarin
    1 halbierte Schalotte
    1 gr. Knoblauchzehe, grob geschnitten
    Olivenöl
    Angaben für ein 250-g-Glas
    Hallimasch!
    Hallis putzen, grob zerschneiden (junge H.-Köpfe heil lassen). In kochendes Wasser geben, warten bis H2O wieder kocht und 3 bis 4 Minuten kochen lassen.
    Wasser abgießen, Hallis kurz abbrausen.
    Thymian, Rosmarin, Zwiebel und Knoblauch in ein heißes, sterilisiertes Schraubdeckelglas geben, Hallimasch dazu und mit dem Essigsud auffüllen. Abdecken mit Olivenöl, Deckel drauf – fertig.
    Kann nachweislich bis zu 3 Jahre stehen (wenn man denn so lange widerstehen kann). Erstverzehr nach 1 Woche, dann sind sie gut durchgezogen
    Auf diese Weise kann man auch Zentnermengen an Hallis (wenn sie wachsen, wachsen sie halt ;-)) in ein hochwertiges Fresschen verwandeln.
    Junge Hallis fangen nach einer Weile an zu sülzen.
    In dieser Zubereitung schmecken sie fantastisch zu Bratkartoffeln mit Sauerfleisch, aber auch zu Räucherfisch.
    Ich esse sie aber gerne auch als Snack zwischendurch mit einem Kanten Vollkornbrot.

    Frisch zubereitet, muss man diese Pilze auch immer vorher kurz abkochen, da sie roh giftig sind.
    „Hallimasch“ kommt nach einer Erklärversion aus dem Althochdeutschen und bedeutet „Heil im Arsch“. Warum wohl? 😉

    Auf jeden Fall gilt: GUTEN APPETIT!

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