Gräser gegen Feinstaub


Das ist ja mal interessant. Fakten, die man kennt, aber niemand beachtet. Begrünte Dächer und Fassaden gibt es in Köln so gut wie gar icht. Flachdächer zu Wiesen. Das wär‘ doch mal was.

Garten Netz Werk

Ein wenig in den Hintergrund getreten ist die Thematik rund um Feinstaub- und sonstige Luftbelastungen nicht nur in den Städten. Viel Gesetzesaktionismus mit fragwürdigem Erfolg ist auf die Verringerung der Belastung vor allem durch Fahrzeuge ver(sch)wendet worden. Geholfen hat das in erster Linie wohl der Fahrzeugindustrie. Gipfel dieser Entwicklung ist die Einbeziehung der Feuerwehrfahrzeuge in enge Emissionsrichtwerte.

Vor allem in den Niederlanden hat man viel praktikabler schon seit Jahrzehnten den Fokus auf etwas viel Naheliegenderes gerichtet, die gezielte Begrünung. Dabei weiß man seit langem, dass beispielsweise städtische Bepflanzungen Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen, sie verhindern Schallreflexionen, sie entschärfen, die durch die Bebauung beeinflussten Windgeschwindigkeiten und sie senken natürlich den Feinstaubgehalt der Luft.

Besonders effektiv sollen dabei vor allem höher wachsende Gräser sein, die durch die hohen Blattoberflächen und ihre Strukturen, die Stäube in den Boden lenken. Vor kurzer Zeit hat sich sogar eine Facebook-Gruppe „Gräserfreunde“ gegründet, die das ganz spezielle gärtnerische…

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2 Kommentare zu “Gräser gegen Feinstaub

  1. Treibgut sagt:

    Nach meinem Eindruck gab es mal mehr begrünte Fassaden in Köln. Ich kenne eklatante Beispiele, wo diese entfernt wurden. Statt Ökologie versucht man heute lieber die Bausubstanz vor wurzelnden Pflanzen aller Art zu schützen, um eine paar Euro Unterhaltungskosten zu sparen.

  2. Bibo59 sagt:

    Hmja, vielleicht fällt es mir nur auf, weil ich 20 Jahre in Hamburg gelebt habe, dort gab es teilweise ganze Häuserblocks, die mit Efeu komplett überzogen waren.
    Das ist mir in der Form in Köln nie aufgefallen. Dabei schädigen viele Kletterpflanzen, ganz im Gegenteil die Bausubstanz nicht, sondern halten sie Trocken, kühlen im Sommer und Wärmen im Winter.

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