Da wächst nix!


Jedenfalls nix Gescheites. Außer Gundermann im Frühjahr. Ein paar Hasenglöckchen ganz vorn Brombeeren und Brennesseln, die vom Feldrand herüber wucherten. Früher stand dort Flieder. Die Baumstümpfe sind malerisch von Efeu und im Herbst von Pilzen überzogen.
Scheißspaten, dachte ich, beim ersten Versuch dort etwas auszugraben, und besorgte einen neuen. Das hätte mir zu denken geben sollen. (Außer, dass der Spaten wirklich nix taugt)

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Die Rhodung. Rittersporn steht schon.

Neulich hatte jemand Blumenzwiebeln, Hasenglöckchen und Stiefmütterchen weggeworfen. Die parke ich da mal eben ein, da wächst ja sowieso nix. Dachte ich!
Was denn? Taugt der neue Spaten auch nix? Bisschen hart der Boden heute. Mit der Grabgabel geht es so einigermaßen. Erst als ich einen Zinken der Grabgabel verbogen habe, schwant mir etwas:

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Ja, Nee, is klar!

Neben den Steinplatten in 15cm Tiefe gab es auch armdicke Wurzeln, Keramikteile und einen versteinerten Knochen. Die gefundenen Pflanzen fanden in der Zwischenzeit einen Platz mit etwas weicherem Boden.
Nu aber: Platten raus, Pflanzen rein:

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Neupflanzung


Noch ein paar Zwiebeln dazu für das nächste Frühjahr und päter noch ein paar Samen des Fingerhuts. Nach hinten kann das weiter verwildern. Da lebt jetzt schon eine Erdkröte unterm Holzstapel. Und dann schaun wir mal ob da weiter nix wächst.

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