Alles Gute


Zeitreisen sind möglich. Nicht für Menschen, aber eine überlegene Spezies hat es offensichtlich immer wieder geschafft, das Raum-Zeit Kontinuum zu überwinden: Melleagris Gallopavo

pute

Der allgegenwärtige Truthahn

Immer wieder tauchten sie im mittelalterlichen Europa auf, manchmal brachten sie Kartoffeln und Tabak mit, seltener Mais, Tomaten oder Melonen. Aber Zeitreisen sind mit Risiko behaftet. Nicht wenige verloren dabei ihr Leben.

So zum Beispiel geschehen Anno 1348 in Italien:

„Aus dem Küchenflügel dringt der süßliche Geruch nach frischem Blut, denn zwanzig Ochsen, neunundvierzig Zicklein, fünfhundert Stück Geflügel, tausend Gänse, fünfundzwanzig Pfaue, sechsundvierzig Kälber, ebenso viele Mastschweine und fünfzehn Truthähne sind geschlachtet worden“,

weiß Bjarne Reuter in seinem Werk „Der Lügner von Umbrien“ zu berichten.

Nun könnten die geneigten Leser und Leserinnen ja wohl einwenden, dass es sich hierbei, wie der Titel schon sagt, um einen Lügenroman handele. Jedoch auch renommierte Autoren, wie Donna W. Cross (die Päpstin) und Ken Follett (Die Säulen der Erde) und viele mehr berichten von Putensichtungen im Mittelalter. Das gehäufte Auftreten von Truthähnen in historischen Romanen gibt mir doch zu denken. So viele Autoren können sich doch nicht irren. Oder schreiben die etwa alle voneinander ab?

Es bleibt spannend: Das Geheimnis der Truthähne.

In diesem Sinne: Alles Gute, die Deutsche Pute

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2 Kommentare zu “Alles Gute

  1. Fjonka sagt:

    Toll isses geworden, das Portrait!
    Alle Achtung (sagt eine, die nichtmal einen simplen Halm erkennbar portraitieren könnte)

    • Bibo59 sagt:

      Ist doch nur so schnell hingeschmiert. Eingescannt und verkleinert sieht es viel besser aus, als das Original. Ich kann einigermaßen malen, finde aber selten die Ruhe dazu. Gerade an dem Tag hatte ich so gar keine Ruhe. Die neue Mieterin ist eingezogen, Treppe rauf, Treppe runter. Dann hat meine Mutter einen strategisch günstigen „Probealarm“, mit möglichst viel Publikum, inszeniert. Daraufhin hat die Mieterin bei mir Sturm geschellt: „Bei Deiner Mutter geht die Alarmanlage!“ „Jaja, Fehlalarm!“ Als sich alles wieder beruhigt hatte, klingelt der Mieter: „Soll noch was mit auf die Kippe?“ „Is nett, aber dazu fällt mir jetz nix ein.“ Ich denke, im Garten hätte ich Ruhe, da schreit auch schon meine Mutter hinter mir her, als ob sie am Spieß steckte. Wegen nix und wieder nix. Und da soll man denn noch ordentlich malen.

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