Schlagzeilen


Die Zahl der Arbeitslosen erreichte mit 2,764 Millionen den geringsten Dezember-Wert seit 1990

Da freut sich Frau Merkel, aber

3,1 Millionen Deutsche verdienen zu wenig Geld für ihren Lebensunterhalt – obwohl sie regelmäßig arbeiten gehen.

Weil niemand mehr Geld hat zum Ausgeben schwächelt die Wirtschaft.

Deswegen

Kauft die Europäische Zentralbank im Kampf gegen eine drohende Deflation für Milliarden Staatsanleihen.

und erzeugt so künstlich eine Inflation.

Deswegen werden diejenigen, bei denen am Ende des Geldes jetzt schon so viel Monat übrig ist, nun noch mehr Monat am Ende des Geldes übrig haben. Und ihr Erspartes verlieren.

Die Frage ist doch: Wo ist eigentlich das Geld?

Laut einer Studie von Oxfam besitzen die reichsten 85 Menschen der Welt ebenso viel wie die ärmsten 3,5 Milliarden.

Aha!

Wäre es da nicht sinnvoller, anstatt „die Wirtschaft“ zu stützen, die Milliarden, die jetzt für Staatsanleihen ausgegeben werden, direkt den Menschen zukommen zu lassen? Als bedingungsloses Grundeinkommen zum Beispiel? Wenn die Menschen mehr Geld zur freien Verfügung hätten, würde ja auch die Wirtschaft davon profitieren und Löhne und Gehälter wären endlich wieder frei verhandelbar.

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2 Kommentare zu “Schlagzeilen

  1. Treibgut sagt:

    Letztendlich geht es doch immer nur darum, den Reichtum der Gutverdienenden zu mehren. Dort sitzen auch die Entscheidungsträger, daher verwundert es nicht. Es wird nur regelmäßig gut verpackt den Wählern anders verkauft. Das letzte, was die Welt aus ökologischer Sicht braucht, ist aus meiner Sicht sowieso Wirtschaftswachstum.

  2. Bibo59 sagt:

    Ja, gerade in den Nachrichten: Merkel freut sich, sensationelle Steuereinnahmen weil so viele Leute arbeiten, wie noch nie, oder so.
    Aber bei den meisten Leuten kommt vom Wirtschaftswachstum nichts an. Von den Steuereinnahmen auch nicht. Wenn die wenigstens in vernünftige Ausbildung gesteckt würden. Oder in den öffentlichen Verkehr. Oder in ein bedingungsloses Grundeinkommen. Aber niemand weiß, wo letzten Endes die Steuereinnahmen versickern.
    Gleich danach übrigens: In den Ämtern stapeln sich die Akten, weil es nicht genug Rechtspfleger gibt und man überlegt sich vooorsichtig, ob man nicht vielleicht doch die eine oder andere Stelle schaffen könnte…

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