Tag des Gartens


Dieses Wochenende findet in Deutz der Tag des Gartens statt und ich habe mir das mal angesehen. Fotoapparat war nicht mit.

Es war teuer. 9 Euro Eintritt, dafür, dass die mir was verkaufen wollen.

Es gab:

  • viele Landmaschinen, äh, Rasenmäher
  • Kettensägen
  • gigantische Grills
  • Gartenmöbel
  • Kunst und Kitsch
  • Werbung für Düngemittel
  • Spielstationen mit Verlosung
  • Speis und Trank

Das ganze in einer Messehalle und einem Tel des Rheinparks. Schon interessant, womit man alles seinen Garten zustellen kann.

Die dort ausgestellten Kleintraktoren schienen mir selbst für meine große Wiese etwas überdimensioniert, obwohl ich mir zweimal im Jahr einen Aufsitzmäher wünsche und einmal im Monat eine Kehrmaschine.

Niedlich fand ich hingegen die kleinen Mähroboter. Die aber wiederum das Gras auf 1cm höhe gleichmäßig abfressen und auch vor Schneeglöckchen und Narzissen nicht Halt machen würden.

Am Besten haben mir die Schafe gefallen, die aber nicht zu diesem Zweck gezeigt wurden, sondern aus deren Wolle man jetzt Dünger macht.

Kettensäge? Brauche ich ne Kettensäge?

Immerhin, gab es ein paar Holzstühle, die fand ich schön. Aber mehr für innen als für außen. Kann ich mir eh nicht leisten.

Die Spielstationen immerhin waren lustig. Beim Holzscheibenrollen habe ich, die ich nie werfen oder Kegeln konnte, die volle Punktzahl errollt. Aikido bringt doch was: Beweg die Hüfte, mach alles aus dem Zentrum raus und halt die Hände vor dem Körper. Was mein Sensei jedes mal bemäkelt, habe ich mir ausnahmsweise mal zu Herzen genommen und ein Frisbee gewonnen.

Jetzt liegt die abgestempelte Spielkarte im Pott für die heutige Hauptverlosung und vielleicht gewinne ich ja noch eine Kettensäge oder einen Gasgrill.

Speis und Trank habe ich nicht probiert, nur ein kostenloses Eis: Himbeer-Minze. Ziemlich minzig, wenig Himbeer.

Erkenntnis des Tages: Die Canna muss überhaupt nicht in den Kübel, sondern ich kann die Knollen auch einfach im Garten einbuddeln und im Herbst wieder ausbuddeln. Mach ich nächstes Jahr.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Garten, Köln.

6 Kommentare zu “Tag des Gartens

  1. Fjonka sagt:

    Ganz prinzipiell ärgere ich mich immer, wenn ich für Verkaufsveranstaltungen auch noch Eintritt zahlen soll – und boykottiere. „Kunsthandwerkermarkt“ in Haithabu zB – das Museum kenn ich, da war ich schon oft – aber zum Kunsthandwerkermarkt kommt man nur mit Museumseintritt 😦
    Oder Stadtfest damals in Husum – ich wollte ganz normal bummeln, wusste nix davon – und kam nicht in die Innenstadt- alles umzäunt, Eintritt – für Freß- und Trink- und Kaufstände!!! Umgedreht, 80km umsonst gefahren… Unverschämt finde ich das, zumal die Standbetreiber ja auch noch Standmiete zahlen!

    • Bibo59 sagt:

      Tag des Gartens ist wohl der Anheizer für die Spoga, die ab heute in den Messehallen stattfindet.
      Ich war auch nicht so ganz die Zielgruppe. Weiblich und ohne Geld. So ein kleiner 8jähriger Pimpf hat übrigens einen riesigen Gasgrill gewonnen. Das war denn schon wieder lustig.
      Umzäunte Innenstadt gibt es hier zum Glück noch nicht. Blöd ist nur, dass der Rhein-Radweg bei gewissen Veranstaltungen nicht benutzbar ist und keine Umleitung ausgeschildert.
      Beim mittelalterlich Spektakulum finde ich Eintritt legitim. Da gibt es ja auch jede Menge Darsteller, Bühnen und Musik. Aber das ist auch nie in der Innenstadt, sondern irgendwo auf der grünen Wiese.

  2. Bibo59 sagt:

    Den Whirlpool zum Aufblasen fand ich noch ganz schick, aber wenn ich mir den leisten könnte, könnte ich auch auf der Wiese einen Badeteich anlegen.

  3. mmandarin sagt:

    ganz deiner Meinung, das war ja wohl ein Flopp, und lila Schafe, tzz, tzz, tzz von lila Kühen habe ich ja schon gehört, aber jetzt auch noch Schafe, die haben sich wirklich was „tolles“ einfallen lassen. Muss ich nicht wieder haben, aber wie ich die Kölner kenne, ist es im nächsten Jahr schon Tradition. Genau wie Karneval, das ja auch seit neuestem im Sommer stattfindet. „Die spinnen die Kölner“ (manchmal)

  4. mmandarin sagt:

    Nachtrag, das einzig gute war, dass ich als frischgebackene Rentnerin für zwei Euro billiger reingekommen bin. Sieben Euro war immer noch zuviel.

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