Ich wollte ja jeden Tag was texten


Aber eigentlich gibt es nichts zu berichten. Also, jedenfalls nichts, was man öffentlich berichten sollte. Sagen wir mal so: Die Schwester der Nachbarn, die schon den Fuß in die Tür des kleinen Hauses gestellt haben, bevor meine Mutter richtig gestorben war, entsprach nicht so ganz dem, was ich mir da als Mieter vorgestellt habe.
Getextet habe ich dann doch. Den Anzeigentext für den Immobilienscout habe ich schon mal vorbereitet. Und bei der Betrachtung des Plans hat sich das bestätigt, was ich schon immer geahnt habe: Das Kleine Haus hat nach Abzug aller Schrägen und Treppen nicht mehr Wohnfläche als meine Wohnung im großen Haus. Von wegen 80qm. Da hatte wohl jemand verstellbares Augenmaß. Ich komme auf 61,5qm.Grundriss341 Kopie

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Köln.

4 Kommentare zu “Ich wollte ja jeden Tag was texten

  1. Warum nimmst Du nicht das Haus? Keine Wände zu Nachbarn, der Umzugsaufwand müsste auch überschaubar sein.

    • Bibo59 sagt:

      Ich habe hier eine schöne, praktisch geschnittene Wohnung mit ca. 60 qm Wohnfläche (2 Zimmer, Küche, Bad, Extra Klo,) fast schon etwas groß für mich. Die Mieter sind nett und ruhig.
      Das kleine Haus hat, nach Abzug aller Dachschrägen, Ecken, Winkel, Treppen ungefähr 61 qm Wohnfläche, die sich auf zwei Stockwerke und 3,5 Zimmerchen, Küche, Bad verteilen. Für den einen qm Wohnfläche mehr hätte ich 200% mehr zu putzen und abzustauben.
      Meine Einbauküche hier ist knapp vier Jahre alt und knallrot. Nebenan die Einbauküche ist Gelsenkirchener Barock.
      Das Haus steht sehr dicht an der Straße, Fußgänger laufen gefühlt durchs Wohnzimmer. Die Wohnung ist durch einen Vorplatz und Vorgarten von der Straße getrennt. Im kleinen Haus ist es insgesamt dunkler und ich bräuchte Gardinen, die ich hasse.
      Ich müsste mich mit den Einbauschränken meiner Mutter und ihrem Geschmack arrangieren.
      Last not least: Ich könnte meine Bücherregale nicht vernünftig stellen! (Das ist natürlich das entscheidende Argument: ich bin dort aufgewachsen und konnte nie die Bücherregale vernünftig stellen ;-))

      • Putzen und Fußgänger wären für mich schon ein ausreichendes Argument. Ich habe erst einmal ebenerdig (3 Stufen) gewohnt und auch nur weil das Haus 20m von der Strasse weg stand, das Nachbarhaus versetzt und die Wiese hinter dem Haus nur für Wäsche genutzt wurde. Tja und fehlender Platz für Bücher ist ein absolutes Killerkriterium ;D Dann hoffen wir mal dass Du bald die passenden Mieter für das Häuschen findest

      • Bibo59 sagt:

        Man könnte natürlich diverse Winkel, in denen jetzt so ein Sammelsurium steht, noch mit maßgeschneiderten Bücherregalen füllen. Zum Beispiel die Schräge über der Treppe. Oder in dem Riesenschlafzimmer einen Raumteiler. Für mich ist das eben noch so durch das Kinderzimmer vorbelastet. Jetzt hat sich wieder über Facebook eine junge Frau gemeldet. Ich würde sagen: ZU jung für die Hütte. Auf dem Foto sieht sie älter aus. Aber wenigstens hat sie eine Festanstellung.

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