How to shit in the woods


Hiermit beteilige ich mich erstmalig an einer Blogparade von Unterwegs mit mir.

spatenSechs fragen zum Thema hat sie gestellt und hier meine Antworten:

  1. Was ist Eure frühestes Erinnerung  zum Thema Outdoor-Pinkeln? Damals, in meiner Generation gab es ja noch keine Pampers und so wurden wir alle mit etwa einem Jahr stubenrein. Unvorstellbar, sagt man heute,  nur unter Zwang  und so ein kleines Kind kann das doch gar nicht kontrollieren. Stimmt nicht ganz. Die Vorwarnzeiten sind kurz, aber wer schon Pipi sagen kann, kann auch auf’s Töpfchen. Meine Eltern führten immer ein Töpfchen für mich mit, in einem Plastikbeutel mit zwei Henkeln. Wo auch immer ich mal musste, wurde der Pott ausgepackt, sogar im Königsforst, wo es gar nicht nötig gewesen wäre. Einmal im VW-Käfer auf der Autobahn musste die kleine Bibo im Fußraum bis zum nächsten Rastplatz auf dem Pott sitzen bleiben, weil sie gestunken hat. Manchmal frage ich mich, wie wir alle unsere Kindheit überlebt haben.
  2. Was ist der am weiteresten Entfernte Ort, von Eurem heutigen Wohnsitz aus gesehen, beim Outdoor-Pinkeln? Irgendwo in Neuseeland.
  3. Was war Euer seltsamstes Klo? Ein Klappspaten mit dem ein Loch gegraben wird. Ist aber unter Kanuten schon fast normal.
  4. Was war Euer schönstes Erlebnis, zB Austattung oder Ausblick? Ganz eindeutig Baja California, Mexiko, in der Nähe von Guerrero Negro. Dort , wo man auf ein Boot zur Walbeobachtung wartet, stand etwas abseits ein Klo auf Stelzen, mit Panoramascheibe und Ausblick auf’s Meer. Spülwasser schöpfte man aus einem Eimer, den man anschließend wieder auffüllen musste. Wäre auch ein Kandidat für das seltsamste Klo.
  5. Was war der schwierigste Klogang? Vermutlich auf einem Campingplatz in Frankreich, wo ich erstmalig mit französischen Toiletten konfrontiert war. Loch im Boden mit etwas erhöhtem Platz für die Füße. Die Kunst besteht darin, dem nächsten nichts zu hinterlassen und vor dem Spülen schnell raus zu springen. Wird mit zunehmendem Alter wahrscheinlich schwieriger.
  6. Was war der höchste Punkt bei an dem Ihr entweder draußen oder drinnen ….na Ihr wisst schon? Na, genau das weiß ich nicht so genau. Ich bin ja nicht so geländegängig am Hang. Entweder die Bergstation der Seilbahn am Montblanc oder Monte Albán Mexico. Beide aber nicht so außergewöhnlich, dass ich eine Erinnerung daran hätte.

How to shit in the Woods  ist übrigens ein Outdoor-Führer mit mehr oder weniger praktikablen Tipps für das Outdoor-Geschäft. So wird unter anderem empfohlen, Das Geschäft immer oberhalb der Flutlinie zu verrichten oder die Hinterlassenschaften in Tupperdosen mitzunehmen. Aber bitte ab und zu den Deckel lüpfen, damit sie nicht explodiert.

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5 Kommentare zu “How to shit in the woods

  1. Fjonka sagt:

    Erstaunlich interessant, so eine Pinkel-Chronik *gg*
    Bei mir gäb’s da nur Norwegen und Garten, zuhause, zu berichten. Und spektakuläres überhaupt nicht – obwohl- da fällt mir was ein, vielleicht mache ich noch mit *gg*

  2. Fjonka sagt:

    Du hast Dich dort ja garnicht verlinkt!?

  3. wattundmeer sagt:

    Na, das ist ja mal ein Thema…

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