tolle Typen

Was ich aber schon immer mal machen wollte, aber mit der verfügbaren Ausrüstung weder in der freien Natur, noch in modernen Zoos geschafft habe waren schöne Tierportraits.

P1000075

Probier’s mal mit Gemütlichkeit. Malaienbär

P1000090

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen. Mantelpavian

P1000119

Orang Utan

P1000120

Orang Utan

P1000132

P1000135

Arakakadu

P1000122

Kurzkrallenotter

 

P1000162

Schwarzstorch

P1000163

War was?

P1000165

Waldrapp

P1000169

Bison

P1000173

Giraffe

Ja, es ist nur eine Bridge, also nix für Pixelzähler. Reicht aber.

Advertisements

Ene Besuch em Zoo

P1000065

Trampeltier

Also eigentlich könnte man den ganzen Tag nur Erdmännchen fotografieren. (kleine Bilder anklicken)

Immer was los und hoher Niedlichkeitsfaktor.

Tatsächlich habe ich noch fast jede meiner Kameras im Kölner Zoo eingeschossen. Von der Kodak Instamatik, die es zur Kommunion gab, über die Porst Super 8 Kamera, die ich vom Taschengeld zusammengespart habe, die Agfa Sucherkamera, vom Opa geerbt, die Nikon FE und FE2, die ich imStudium brauchte und die Canon, die mich auf vielen Reisen begleitet hat.  Nur die Nikon D 80, die Digitale Spiegelreflex-Kamera wurde in Hagenbecks Tierpark ausprobiert.
Warum im Zoo?
Klar, als Kind war ich natürlich gerne dort, aber es hat auch praktische Gründe. Es gibt viele verschiedene Situationen und Motive zum Ausprobieren.
Man kann sich von den einfachen Motiven,

 

Über die etwas schwierigeren…P1000081

den noch schwierigeren…

… zu den ganz schweren Motiven vorarbeiten.

Manche sind nah dran…

… andere weit weg.

Und manche neugierig.P1000128.JPG

Einige sind fotoscheu und wieder andere posieren vor der Kamera.P1000136

P1000175

Doch irgendwann war die Batterie alle, das war auch gut so, denn es war ziemlich heiß gestern.

Wiese die zweite, aber…

P1000020

Beinwell

Was da so platt am Boden liegt, ist Beinwell.
Tatsächlich fand ich eine Nachbarin, die von meiner Art ist. Sie hat einen ebenso großen, ebenso wilden Garten wie ich. Aber sie hat Beinwell, der mir fehlt und den ich für meine Knie brauche.
Ich habe sie also heute besucht, Beinwell ausgebuddelt, viel geplaudert und dann habe ich den Beinwell bei mir wieder an drei verschiedenen Stellen eingebuddelt.
P1000013

Anschließend noch ein Gang um die Wiese, hier mal mit Blick auf’s Haus.

P1000003

Nochmal eine Malve

P1000005

Ackerwinde ist auch schön!

P1000002

Nochmal Spitzwegerich

Die Zwiebel blüht immer noch.

P1000001

Felberich

Die Kugeldistel wartet noch.

P1000029

Und noch mal die Kletterrose

P1000021

Die Lilie ist aufgegangen, wo etwas anderes eingegangen ist.

P1000004

Und noch einmal das böse, böse Jacobsgreiskraut.

Übrigens bei der netten Nachbarin saßen überall die gestreiften Raupen des Blutbärs am Jacobsgreiskraut, bei mir nicht. Dafür aber andere Gäste.

P1000007

Kohlweißling und Käfer an Jacobsgreiskraut

P1000022

Eine der Libellen, die ich gestern erwähnte: Gemeine Becherjungfer

Auf dem Rasen fängt der Weißklee an zu blühen. Zur Freude der Ackerhummel.

Aber irgendetwas ist anders.
Wer findet es heraus?

Ganz zart

Ganz zart präsentiert sich dieses Jahr die Wiese.

Wieder dominieren Gräser, aber nicht mehr die bibohohen, Stängel, die sich den Mähversuchen widersetzten und nach Starkregen sofort angeklatscht platt am Boden lagen.
Nein, zarte Hälmchen wiegen sich im Wind, dazwischen schweben filigrane Libellen, die sich nicht fotografieren lassen.  Bald schon sind die  Samen reif. Ich lasse die Halme stehen für die Körnerfresser, den auf den Feldern wächst dieses Jahr wieder nur Raps und Rübe.
Darüber flattern Kohlweißlinge, Triumph der Evolution über die Giftspritze. Im Rapsfeld haben sie sich vermehrt.
Fünf Jahre geduldiges Abmagern haben sich gelohnt.

DSC_4903

Ackerwinde

Schaut man zwischen die Halme, gibt es einiges zu entdecken.

Die Malven sind Neuzugänge, ebenso wie der Hornklee.

DSC_4902

Hornklee

DSC_4910

Nachtkerze

Auch eine einzelne Nachtkerze hat sich eingefunden.

 

DSC_4906

Jacobskreuzkraut

Kein Neuzugang und leider ziemlich starkwüchsig ist das böse, böse Jacobskreuzkraut. Giftig für Nutztiere, verursacht Leberschäden. Obwohl es sich um eine einheimische Art handelt, wird sie bekämpft. Naja, ich will die Wiese ja nicht abweiden, und Nutztiere gibt es hier in der Umgebung nicht. Der Lößboden ist zu gut um irgendwelche Viecher darauf weiden zu lassen. Neulich saß schon ein Blutbär daran. Vielleicht hat er ja Eier gelegt. Dann gibt es bald gelbschwarze Raupen. Vielleicht lasse ich mich ja herab, ein paar von denPflanzen auszugraben.
DSC_4908

Nicht wirklich ein Neuzugang ist der Spitzwegerich.  Den habe ich kurz nach meinem Einzug vom Bahndamm geklaubt und versucht ihn in der Wiese anzusiedeln. Aber jetzt erst hat er genug Licht und Luft um richtig groß zu werden und sich zu vermehren.

Abends duftet die Wiese süß, ganz anders als der Rasen im vorderen Teil. Ich sitze dort gerne in der Restsonne und starre zwischen die Halme.

Und sonst so?

DSC_4905

Gemüsezwiebel

Auf dem erfolglosen Gemüsebeet blühen die Zwiebeln.

DSC_4913

Der Moosen wimmelt von gefräßigen Schnecken. Die haben sogar die Astern abgefressen. Außerdem von winzigen Fröschen. Der Rasenmäher muss drinnen bleiben.

DSC_4912

Kletterrose

Und last not least: Eine von den schidderigen Kletterrosen, von Mutter bestellt, von Bakker ohne Wurzeln geliefert und von mir widerstrebend eingepflanzt, hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden und blüht. Nicht ganz so prächtig wie die Rosen im Rosengarten von Glücksburg, die ihr Vorbild sein sollten, aber immerhin bemüht sie sich.

Der höchste Berg von Köln

Jetzt ist es hier wieder warm und ich ziehe mich zurück, nee, nicht ans Baggerloch hinterm Haus, sondern in den Königsforst. Denn Wald ist im Sommer kühler und im Winter wärmer als die Umgebung.20180606_135230_Richtone(HDR)Trotz der Gewitter in letzter Zeit führt der Flehbach wenig Wasser. Dafür um so mehr Holz.20180606_135334_Richtone(HDR)Er ist auch umlagert von Kindergartengruppen, die darin planschen und spielen.

20180606_135634Die Schweine haben auch verspielte Frischlinge.

20180606_142530

Aber eigentlich wollte ich ja nur ein Buch freilassen, auf dem Gipfel des Monte Troodelöh.

20180606_142419_Richtone(HDR)20180606_142651

Das ist der höchste Berg von Köln. Nicht ganz 154m hoch. Nach den stürmischen und heißen Höhen der letzten zwei Wochen geht das ganz flott hoch.
Anschließend war ich selber noch planschen. An der Wassertretstelle (10) lässt es sich auch gut aushalten.

Bildschirmfoto 2018-06-07 um 09.16.55