Goldener November

20171119_123850Leider kalt.

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Zurück in die Steinzeit

Heute früh war es im Wohnzimmer hell.
Erster Gedanke: Habe ich vergessen im Wohnzimmer den Rolladen zu schließen? – Nee, das mache ich zur Zeit ziemlich früh, um Energie zu sparen.

Zweiter Gedanke: Das Lämpchen ist an. – – Sch… dann ist alles andere aus!
Test: Kein Strom, keine Heizung, kein Internet, und vor Allem: kein Kaffee!

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Das Lämpchen hängt nämlich im Wohnzimmer an der Steckdose und tut nix.

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Es sei denn, man nimmt es vom Strom. Dann geht es an. Also auch bei Stromausfall.

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Man kann auch eine Taschenlampe draus machen und im Dunkeln geht es auch als Bewegungsmelder an.

Nachdem hier vor zwei Jahren die Hausbeleuchtung ausgefallen ist, und wir stundenlang bei schwachem Handyschimmer nach dem Fehler gesucht haben, habe ich es mal als Prämie von der gfk bestellt. Es ist praktisch, wenn ich mal eben bei schwacher Beleuchtung durch den Raum gehe, wenn ich ganz hinten unten was suche…

Also heute früh: Lämpchen an, alles andere aus.
Alles andere bedeutet: In ganz Rath-Heumar. Keine Straßenbeleuchtung, keine Ampeln, keine Linie 9, kein Türöffner, keine Klingel, beim REWE verschlossene Türen, keine Kasse, keine Kühltruhe… „Hilfe! die KUH! und auch sonst ist sie gerade gut gefüllt“

Die Rheinenergie beruhigte: 12 Stunden hält die Truhe und man sei schon auf Fehlersuche.
Aber kein Kaffee! – Ich habe doch noch einen Spirituskocher – und Kaffeebohnen und eine elektrische Kaffeemühle.

Zum Glück war der Spuk kurz vor 10 wieder vorbei. Ein längerer Stromausfall ist durchaus ernst zu nehmen, auch bei Tageslicht. Nicht nur weil Heizung und Kühlanlagen ausfallen, sondern auch die elektrischen Pumpen der Wasserversorgung. Also muss sich die Rheinenergie ranhalten, wenn so etwas passiert.

Buchfund

Buch

Postkarten finde ich ziemlich oft in Büchern, gerade in den Büchersendungen, die ich ab und zu von freundlichen Bookcrossern bekomme.
Sie eigenen sich aber auch zu gut als Lesezeichen.
Dieser schöne Pilz allerdings bleibt vorerst in meinem Bad des Grauens.
Hier die neueste Hängung:
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Ruhm und Ehre

Post vom Inneninister:

urkundeHätte ich das gewusst, hätte ich sie gebeten, das Porto zu spenden.
Was bekomme ich, wenn ich 10 von den Dingern gesammelt habe?
Hat jemand eine kreative Idee, wie ich sie stylish verwende?
Haben wir überhaupt einen Innenminister? Die sind sich doch gar noch nicht einig. Und wer regiert überhaupt gerade?

Es muss nicht immer Rindfleisch sein

Nun habe ich ja eine Truhe voll Rind, das heißt aber nicht, dass ich jetzt täglich Rindfleisch esse. Das liegt wohl daran, dass Rind für mich immer was von Sonntagsbraten hat. Was ich bislang davon verkostet habe war sehr gut.

Heute gab es einen Spontankauf vom Gemüsestand: Austernsaitlinge.
Hatte ich noch nie probiert und befinde mich gerade in der experimentalen Kochphase.
Daraus wurde ein Omelett mit Austernsaitlingen und Kartoffeln.
2 Kartoffeln in Würfelchen geschnitten, eingeölt, gesalzen und in die Röhre geschoben.
2 Austernsaitlinge, eine Kleine Zwiebel, ein wenig Lauch in Butter auf halber Hitze angebraten. Salz& Pfeffer.
Wenn die Kartoffeln und die Pilze gar sind, zwei Eier mit etwas Sahne und/oder Wasser und eine Prise Mehl verquirlen.
Die Pilze kurz auf den Kartoffeln zwischenlagern, die Eier in die Pfanne, Pilze und Kartoffeln obendrauf, Deckel drauf, auf sehr niedriger Hitze stocken lassen.
Es war sehr lecker. Experiment gelungen. Ab sofort kommt der Austernsaitling auf die Liste der essbaren Gewächse.
Den Pfeffer kann man sich sparen, da der Austernsaitling selbst etwas Schärfe hat.

Marktstand
Der kleine Gemüsestand an der Lützerathstraße ist eine regionale und saisonale Fundgrube. Während ich in größeren Läden oft überfordert bin, finde ich dort immer etwas. Und es gibt überhaupt keinen Verpackungsmüll. Und es gibt immer ein Leckerchen. Dieses Mal war es ein kleiner Apfel.

 

Rather Weiher

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Ich musste noch auf den letzten Drücker ein Oktober-Buch für die Wald-Challenge freilassen. Dies tat ich am Rather Weiher.

Das Thema der Wald-Challenge war im Oktober Fichten.
„Willst Du den Wald vernichten, pflanze…“ Eben! Wie man sieht, sind um den Rather Weiher rum nur noch wenige Exemplare aus der ehemaligen Fichtenmonokultur übrig geblieben. Seit den 90er Jahren haben einige Stürme ganze Arbeit geleistet. So sind Sukzessionsflächen entstanden, auf denen jetzt natürlicher Wald nachwachsen darf.

Der künstlich aufgestaute Weiher wird vom Selbach durchflossen. Wo der Bach hinein fließt und Sedimente ablagert, gibt es eine Verlandungszone mit Pfeilkraut, Rohrkolben, aber auch gefährdeten Faden- und Schnabelseggen.
Im Frühjahr tummeln sich hier die Frösche und sogar die streng geschützten Kammolche. Ist deren Vorkommen nachgewiesen, muss extra ein Schutzgebiet eingerichtet werden.

Auf der anderen Seite bietet der Rather Weiher aber auch Picknickplätze, Bänke und einen Unterstand. Der Waldlehrpfad führt hier vorbei und er ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Gassigänger.
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Deswegen ist er auch eine meiner Release-Zonen im Königsforst. Und im Bildhintergrund gibt es doch noch einen Rest der Fichtenmonokultur zu sehen.