Vogelzug

Ich sitze am Schreibtisch, gucke Richtung Feld und traue meinen Augen nicht: Da fliegen etwa 15 Rotmilane über mich hinweg. Ich wusste, das sie Zugvögel sind, aber nicht, dass sie in Gruppen reisen.

Natürlich konnte ich da kein Foto machen. Statt dessen ein paar Zoovögel.

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Es ist wieder so weit

Über eine Woche habe ich mich gequält, mich verkrochen, gefroren, wollte es nicht wahr haben … Jetzt habe ich die Winterjacke ausgepackt.
Wie wäre es jetzt mit ein paar Fotos aus tropischen Gefilden? Schon wieder ziemlich lange her.

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Dauerregen

Seit über einer Woche.
Jaja, der Garten und das Grundwasser können es brauchen, aber ich krieg nen Rappel.
Letzten Montag hatte ich plötzlich Besuch von Uralt-Freund Achim und Hund Wickie. „War grad in der Nähe“ Jaja, ich wohne in Köln. Hatte ich schon fast verdrängt.
Am Wochenende war ich in Lüdenscheid: Ebenfalls Dauerregen bei 7°. Der Hinweg war abenteuerlich, mit diversen gesperrten Bahnstrecken, Ersatzbussen, die niemals ankamen und verspäteten regulären Bussen. Der Rückweg dafür erstaunlich schnell erledigt. Als ich hier ankam schüttete es wie aus Eimern.
Gestern waren dann Achim und Wickie noch mal hier, dieses Mal angemeldet zum Frühstück und ich hatte aufgeräumt.
Gestern Abend habe ich mir das erste Mal seit ich das Auto abgeschafft habe, ein Taxi genommen. Eine Bombenentschärfung in Vingst hinderte meine Bahn an der Weiterfahrt. Ich habe dann versucht mit einer anderen Bahn und einem Bus Vingst zu umfahren, aber unter dem Eindruck des Wochenendes ein Taxi an die Bushaltestelle gewunken. Das konnte mich nur bis Ostheim mitnehmen, aber dort stand schon meine Bahn.
Heute bekomme ich Halsweh.
Ab Donnerstag sollte ich fit sein, für einen Lehrgang mit Arriga-Sensei.
Die ersten beiden Zuccini-Kürbisse habe ich geerntet im Dauerregen. Jetzt gibt es Auflauf.

Wanderwege

Unterwegs mit mir fragte in ihrer neuen Blogparade, was für mich einen guten Wanderweg ausmacht.
Eigentlich fahre ich ja eher Rad. Früher bin ich mehr gewandert, heute muss ich leider kniebedingte Abstriche machen. Muss mal überlegen.

  • Er sollte markiert sein.
  • Er darf auf keinen Fall über asphaltierte Wege führen oder dicht an der Straße entlang. Das ist erstens tödlich für’s Knie, und ich suche beim Wandern ja Ruhe und Natur. Finde ich beides nicht so auf der Landstraße.
  • Er sollte interessant und abwechslungsreich sein.  Ich persönlich komme besser mit schmalen „naturbelassenen“ Wegen klar, als mit breiten Schneisen, die immer geradeaus durch den Fichtenwald führen.
  • Es darf bergauf gehen, aber nicht bergab (Ironie on/off)
  • Die (Tages-)Etappen sollten nicht zu lang oder kürzbar sein.
  • Es solte attraktive Ziele und Zwischenziele geben oder ein bestimmtes Thema.
  • Rastplätze, Bänke, Schutzhütten optional.
  • Was mir meistens fehlt: Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel an Start und ZIel! Viele Wanderführer beginnen mit den Worten: Anfahrt über die A soundso, Start ist der Parkplatz daundda. Dann habe ich schon keine Lust mehr.

Beispiele für schöne Wanderwege: Alstertal, Lüneburger Heide, Die gehören beide zum Fernwanderweg Flensburg-Genua mit einem X gekennzeichnet und ich bin damals immer mal dem X gefolgt.

Hier in der Nähe? Viel versprechend scheint der Natursteig Sieg Das Thema will ich noch mal vertiefen. Der Kölnpfad ist immerhin flach.

Sehr schön fand ich einige Wanderwege in Frankreich und auf den Kanaren. Die würde ich aber heute nur noch mit Stock angehen.

 

 

Stirb langsam!

Der Klappmäc schwächelt.
Was denn ist der wirklich schon 9 1/2? Den habe ich doch gerade erst gekauft!

Seine beiden Vogänger sind friedlich entschlafen und wachten morgens nicht mehr auf.
Bei Gravis in Hamburg hieß es dann jeweils: „Festplatte kaputt, brauchst ’nen neuen.“
Andere Elektrogeräte, zuletzt der Rasenmäher, verabschiedeten sich mit Knall, Funken und Donnerschlag, so dass ich selber einsehe: „Kaputt, brauchst ’nen neuen.“

Dieser schwächelt.
Nachdem er voriges Jahr mal nicht mehr aufwachte, bekam er eine neue Festplatte und einen neuen Akku und alles war gut.
Aber jetzt schwächelt er.
Mal stürzt Fotos ab, blöd beim bloggen, Mails lädt er, zeigt aber nicht immer den Inhalt, blöd, wenn ich Post auch lesen und beantworten will, mal friert der Bildschirm ein, generell blöd , mal läuft er aber auch ganz unschuldig, als wär nix gewesen.
Letzte Woche überraschte er mich mit der  Botschaft:
Bildschirmfoto 2019-10-01 um 14.22.14
Seit Tagen wird Safari aktualisiert, ändert sich nix.
Und das ist jetzt wirklich blöd, weil diese Botschaft auch erschien, wenn ich irgendeinen Link in einer Mail angeklickt habe, und außerdem in Safari Passörter gespeichert sind, die ich sogleich wieder vergesse.
Weil ich ja wenigstens am Computer einigermaßen ordentlich bin, habe ich versucht Safari aus dem Backup zu laden. Mit diesem Ergebnis:
Bildschirmfoto 2019-10-01 um 14.26.36
GRRR!
Mir kam ein Verdacht. Manchmal, wenn ich ihn versehentlich nachts anlasse, macht er ein Systemupdate. Wird er wohl versucht haben und jetzt wird die neueste Version von Mac OS sondsoviel.XY nicht mehr unterstützt.
Freitag bin ich also ebenso motivationslos wie ergebnislos zu Gravis geschlichen.
Motivationslos, weil ich Neukäufe und die Innenstadt scheue wie der Teufel das Weihwasser.
Ergebnislos, weil der Laden gerade unter Fachkräftemangel leidet.
Heute sollte ich noch mal wieder kommen, weil ich gefragt habe, ob es wohl möglich wäre, das alte System neu zu laden. Heute sollte jemand kommen, der sich mit so was auskennt und ich sollte den Klappmäc mitbringen.
Über’s Wochenende habe ich so lange daran herumgefummelt, bis es mir gelungen ist,  mit freundlicher Unterstützung der allwissenden Bookcrossing Gemeinschaft, Firefox als Standard-Browser mit Mail zu verheiraten. Links gehen also wieder, Internet geht auch, nur etwas ungewohnt.
Heute gießt es wie aus Eimern. Ich will nicht in die Stadt.
Stirb langsam!

Tierschutz und Extremismus – woran erkennt man den Unterschied?

Sehen Sie den Unterschied?

Der Robbenfelsen

In diesem Artikel möchte ich mich mit den Begriffen „Tierrechte“ und „Tierschutz“ beschäftigen, denn mir ist aufgefallen, dass noch immer viele Menschen diese Bezeichnungen durcheinander werfen oder den Unterschied gar nicht kennen.
Dabei gibt es einige entscheidende Unterschiede und so gut wie keine Gemeinsamkeiten zwischen extremen Aktivisten, die für sich beanspruchen, für die Rechte der Tiere einzutreten und jenen Menschen, die glaubhaft echten Tier- und Naturschutz betreiben.

Hierzu habe ich eine Tabelle angefertigt:
tierwohl
Diese Tabelle zeigt bereits in vereinfachter Form einen enormen Unterschied zwischen Tierrechtlern und Tierschützern: Tierrechtler lehnen alle Formen der Tierhaltung und Tiernutzung ab, ganz egal ob die Tiere dabei zu Zwecken der Jagd oder Fleischnutzung getötet werden oder nur von Menschen gehalten und gepflegt werden.
Der Extremist macht hier auch keinen Unterschied zwischen einer guten Tierhaltung und einer schlechten.
Kommerzielles Delfinarium mit Minibecken & Chlorwasser und aus Massenschlachtung in Japan importierten Delfinen im Vergnügungspark oder wissenschaftlich geleitetes…

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Beim Bad erwischt

Heute mal kein Vogel, sondern eine Schnecke in der Auflaufform, die als Vogelbad zweckentfremdet wurde. 20190920_140635.jpg

Gaaanz lang hat sie sich gemacht und nur den letzten Zipfel vom Hintern draußen gelassen. Nach wenigen Minuten war sie fertig und verschwunden.