Eine schöne Widmung

„Was habt ihr schon in fremden Büchern gefunden?“, ist ein Dauerbrenner im deutschen Bookcrossing-Forum.

Hier einmal eine besonders schöne Widmung:widmung

Und ein Schlusswort:

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Und hier das Buch

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Venusberg-Bonn

Was ich lange nicht gemacht habe: Einen Themenrelease an dem Ort, an dem das Buch spielt. Der Todesvogel handelt zum größten Teil auf dem Venusberg in Bonn. Das Wetter gestern war auch freundlich, und so konnte ich nach dem Kenjutsu direkt nach Bonn fahren. Der Nachtigallenweg war schnell gefunden, auch ein geeigneter Baum, um das Buch daran aufzuhängen. Bei den Baumpersönlichkeiten dort hatte ich schon die Qual der Wahl.

Nach einem kurzen Abstecher hoch zur Jugendherberge, entschloss ich mich, nicht mit dem Bus zu fahren, sondern über den Nachtigallenweg zurück nach Bonn zu laufen.

tmp_3384-20161029_134749_richtonehdr-732539194Jeder alte Baum muss einmal sterben, und auf dem verrottenden Stamm wachsen dann Pilze, Pilze, Pilze.

Was da auf mich herunter prasselt, sind keine schweren Regentropfen, sondern Bucheckern. An der Sporthochschule entlang, führt der Nachtigallenweg bald fast autofrei durch bewohntes Gebiet nach Bonn.

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Leider war der Botanische Garten geschlossen und somit das Poppelsdorfer Schloss nur im Gegenlicht zu bewundern.

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Noch ein wenig Kunst am Wegesrand.

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Da steht kein Pferd auf’m Flur, sondern ein Stier im Vorgarten.

Dann ging es auch schon wieder zurück nach Rath.

 

Sturmschaden

Neulich wollte der männliche Besuch, kaum angekommen, spazieren gehen. Der weibliche Besuch war unentschlossen und ich befand: Viel zu gefährlich!

Gestern musste ich aber nach dem Essen noch eine Runde drehen, um die überzähligen Kalorien abzustrampeln und zwei Bücher für die Wald-Challenge freizulassen.

Und hier sieht man auch schön, warum ich nicht im Sturm oder auch kurz danach spazieren gehe:

Niklas war hier!

Niklas war hier! Fichte

Zusätzlich zu Kyrills Hinterlassenschaften hat auch Niklas ein bisschen was weggeschafft.

Die Aufgabe für die Wald-Challenge war: Lass ein Buch, das zum Wald passt an einem Kirschbaum frei.

Erlaubt waren „alle Arten Kirsche“. Ich bin den weg des geringsten Aufwandes gegangen und habe die Kandidaten auf dem Waldlehrpfad ausgesucht:

Traubenkirsche

Traubenkirsche

Die Traubenkirsche ist eher mickrig. Der Standort behagt ihr ganz und gar nicht. Zu trocken.

Vogelkirsche

Vogelkirsche

Die Vogelkirsche hingegen hat einen Platz an der Sonne erwischt. Sie mag Waldränder.

Beide blühen noch nicht.

Die Miezekatze im warmen Pelz, fand ich auf dem Rückweg in der Göttersiedlung. Sie sieht aber auch aus, als wäre sie lieber drinnen.

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Sonntag 21.9. 9.00 & Saaler Mühle

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Puh ist das nebelig! viel nebeliger, als das auf den Fotos aussieht. Meine Tomaten sind reif und lecker, aber manche verfaulen noch in grünem Zustand direkt an der Pflanze.
Nebenan wurde gepflügt, gespritzt und gesäht, ich fürchte es ist Raps oder Rübe. Auf dem Weg zur Bahn jedenfalls steht dieses Jahr kein Getreide, sondern irgendwas mit Blättern. So ist zu befürchten, dass ich mich nächstes Jahr an nicht ganz so leckerem Geruch erfreuen kann, wenn ich aus der Stadt zurück komme.

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Mittwoch sah das noch ganz anders aus:
Da war es angenehm sonnig und warm und nachmittags habe ich die Gelegenheit genutzt, eine Radtour zur Saaler Mühle gemacht um ein Buch freizulassen.

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Saaler Mühlenteich

Eine Mühle hat hier nie gestanden. Der Teich auf dem Rittergut Saal wurde künstlich ausgeschachtet und angestaut.

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Hausganter, Kanadagans im Hintergrund.

Viel Federvieh tummelt sich auf dem Teich. Es mischt sich Wild- mit Hausgeflügel.

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Stockente, junges Teichhuhn

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Graureiher

Früher stand hier ne Pommesbude, mittlerweile wurde das Gelände zum Freizeitgelände umgewidmet. Die Pommesbude ist weg, dafür thront über dem Ganzen das Freizeitbad Mediterannea, wie aus dem südlichen Spanien hergebeamt, es gibt Spielplätze und der See sieht auch aus, als wäre er größer geworden.

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Saaler Mühlenteich

So war denn auch auf einer der vielen Parkbänke ein gutes Plätzchen zu finden.

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Der Anlass: Das Buch sollte nach Bergisch-Gladbach.

Mir ist langweilig!

Es regnet, es ist kalt, ich kann nicht in den Garten. Außerdem habe ich einen fiesen Infekt, der mich daran hindert, zum Aikido zu gehen. Wenn jetzt die Sonne schiene, könnte ich wenigstens in den Garten. Scheint aber nicht.
Heute Nachmittag ist ein außerordentliches Bookcrosser-Treffen angesetzt: Besuch aus Flensburg. Da gehe ich mal hin. Ob ich nun hier meinen Tee trinke oder dort, spielt ja wohl keine Rolle.
Bookcrosser-Treffen sind meistens lustig. Zuerst liegt ein großer Stapel Bücher auf dem Tisch, der auf wundersame Weise immer kleiner wird. Dann wird gegessen, getrunken, geklönt, viel gelacht und neuerdings auch gespielt.
Weil die Fjonka heute so wunderbar absurde Dialoge in ihrem Blog hatte hier eine Erinnerung an ein Bookcrosser-Treffen in Hamburg.

Bookcrosserin D. liest englische Bücher nur im Original, hat sie mehrfach erwähnt.
Sie nimmt sich einen fetten, historischen Roman von Rebecka Gablé vom Tisch.
Bookcrosserin A: „Ich denke, Du liest die nur im Original??“
Bookcrosserin D: “ – Rebecka Gablé ist Deutsche. – Also lese ich es im Original.“

60 Jahre „Der Herr der Ringe“

Ich habe es mit 16 gelesen (und danach noch ein paar Male) Nie vorher und selten nachher habe ich etwas Vergleichbares gelesen. Sechs Bücher in drei knallgrünen Bänden. Elben, Trolle, Orks, Hobbits, Zauberer, eine ganze Welt, neu erschaffen.
Natürlich gab es schon niedliche Elfen und Trolle in Kinderbüchern, gab es Abenteuerromane, gab es Science-Fiction Stories, aber selbst als die Fantasy-Welle alles überrollte, 1000 Seiten Wälzer und mehrbändige Reihen nun auch kein Thema mehr sind, gab und gibt es kaum etwas Vergleichbares.

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Blöderweise habe ich irgendwann meine völlig zerfledderte Taschenbuch-Ausgabe durch dieses schöne rote Hardcover ersetzt. Hm, liest sich irgendwie anders. Der Sinn dieser Neuübersetzung ist mir bis heute völlig entgangen.