Was vom Baume übrig blieb

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Was vom Baume übrig blieb, sieht doch recht übersichtlich aus. Eigentlich wollte ich den Stubben auch behalten, aber die Gärtner haben ihn und noch die ganzen Äste mitgenommen. Vielleicht haben sie ja eine Verwendung dafür.
Jedenfalls wollte ich mal eben, dort, wo der Baum stand, ein paar Blumensamen verstreuen und das Ganze ein Bisschen glatt ziehen, aber:

„Kaum stichst Du in Köln einen Spaten in den Boden, hast du ein Problem!“ Den running Gag der Kölner Museen habe ich bei meiner Arbeit für das rheinische Bildarchiv tief verinnerlicht und trotzdem, als ich das erste mal hier ein Pflanzloch graben wollte, einen neuen Spaten besorgt. Der dann auch nicht ging.

Die Fjonka buddelt ja immer so schöne Sachen aus wie Vogelgerippe, dekorative Findlinge, Altertümchen… Was ich finde sind keine schönen Sachen, auch keine  römischen Reste, sondern Betonplatten aus der Generation meiner Eltern und Ziegelsteine und -Platten aus der Generation meiner Großeltern.
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Ein Teil davon stapelt sich im Schuppen, ein Teil wurde entsorgt, einen Teil davon habe ich vor mein Hintertörchen gelegt, damit es nicht ständig überwuchert wird (ohne Erfolg), dann bin ich dazu übergegangen, die Plattenreste einfach vor dem Zaun hochkant hinzustellen. Immerhin sitzen die Kröten gerne darunter.
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Jedenfalls förderte das Bisschen glattziehen dieses Trumm zutage. Ich erwarte ja immer noch verborgene Schätze oder Leichenteile unter den Grabplatten, aber in diesem Fall war es noch etwa 1qm Mulchfolie, mindestens 40 Jahre alt und noch so gut wie neu. Ahja, stimmt, dort stand mal ein Frühbeet. Durfte ja kein Unkraut zwischen die Möhrchen. So viel zum Thema: Plastik verrottet nicht!

Zur Entspannung gibt es noch ein paar Vögel aus Sri Lanka:

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Die werden irgendwie nicht alle.

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Uuups!

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Da ist doch eins der niedlichen kleinen Bäumchen umgefallen, mit denen meine Mutter den Garten vollgestellt hat.
Habe ich gerade der Versicherung gemeldet. „Och, da sind sie heute nicht die erste.“
Jetzt muss ich mal gucken, wer so was wegmacht und den Zaun wieder hinstellt.
Da soll man nu in Ruhe heilen.

Findelpflanze

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Wieder einmal hat jemand eine Pflanze im Straßengraben entsorgt. Mitgenommen und rasch eingebuddelt. Die steht jetzt in meinem Vorgarten. Ich weiß nicht, was das ist und ob das winterhart ist. Falls ja, darf sie sich dort ausbreiten.

Kürbisse satt!

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Der Ausbruchsversuch

 

Der Herbst ist da und mit dem Herbst reift amerikanisches Gemüse.
Kürbisse gibt es anscheinend in allen Farben, Formen und Größen und haben ihren Siegeszug, nicht nur als Halloween-Deko längst angetreten.

Für meine Single-Küche ist Kürbis bislang eine unbekannte Größe. Wobei das mit der Größe wörtlich genommen werden kann.
Dabei gibt es auch ganz kleine.

Die hielt ich zunächst für Tomaten. Aber kann man die essen? Oder sind das Zierkürbisse?
Wie ihr seht, habe ich keinen Plan, was Kürbisse angeht. Wie kocht man die?


Nein, die nicht! Die haben interessante Frisuren.

Gift-Schnitzel

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Der Schirm des Parasol lässt sich, wie ein Schnitzel paniert in der Pfanne braten. (Danke für’s Rezept, Biotom) Parasol auf spanisch heißt übrigens Sonnenschirm oder Schirmling.
Blöd nur, dass er hier ausgerechnet auf dem Kackstreifen neben der Straße wächst.
Also essen würde ich die nicht. Aber ich versuche mal, sie im Garten anzusiedeln.P1000618

Der kleine wird geopfert, zerlegt und die Teile eingegraben. Mit Champignon-Resten ist mir das schon gelungen.
Ich hoffe, der braucht dann kein Hundekacke-Konzentrat um zu wachsen.

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Vorsicht Giftschirmling!

Dieser ist aber kein Riesenschirmling, wie mein Pilzguru Biotom sagt, Giftschirmling, leider. Dann wird er eben Gartendeko und Zersetzer.

Es summt und brummt

Eigentlich ist Efeu das Letzte.P1000585

Also das letzte was blüht im Jahr und dass Allerletzte, was Früchte bringt. Momentan blüht der Efeu, der meine Garage überwuchert, in Massen und darin brummt es.
Aber bei näherer Betrachtung sind es hauptsächlich Wespen und ein paar Fliegen, die sich dort als Bestäuber betätigen.

Ziemlich viele Wespen. GanzeWespenwolken.  Liegt das nun daran, dass der Imker nicht mehr hier ist und somit viel weniger Bienen? Oder muss das so? Jedenfalls hat dieser Efeu auch noch nie vorher so viele Blüten produziert. Unten im Garten ist sogar Efeu (andere Sorte) vertrocknet.