ausländische Wurzeln

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Während alles andere leise vor sich hin dörrt, blüht der Hibiskus meiner Oma prachtvoller denn je.

Ein Gewächs mit Zukunft?

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Wunschzettel

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Phacellia, den Bienenfreund  hatte ich ja damals in Hamburg schon einmal auf dem Balkon. Hier im Garten sind meine Versuche, ihn anzusiedeln bisher fehlgeschlagen.

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Ebenso wie bei den Wicken. Angeblich wird man sie nie wieder los, aber auch hier fruchtet die Methode: Ich werfe da mal ein paar Samen hin, nicht.

Besonders gut gefällt mir der Kugellauch, der wohl auch für viele Tiere ein Genuss ist.

Ode an die Fjonka

Im Garten der Fjonka  da lässt es sich leben.

Wo die Blumen blühen

Und die Bienen schweben.

Wo Johannisbeere und Kirschbaum steht

Der alte Herr Katz seine Wege geht

Da ist man gern Gast

Und niemals nur Last
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und sogar die Kühe wären gern dabei.

Flügge

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Landspatzen

Die nächste Generation der Spatzenbande ist flügge geworden und wirbelt durch’s Gebüsch. Und hier zeigt sich der Unterschied zwischen Stadt- und Landspatzen. Denn während die Stadtspatzen neulich völlig ungeniert zu meinen Füßen gebadet haben, fliegt die Landspatzenbande protestierend weg, sobald ich das Fenster öffne. Das Foto oben ging also nur durch die dreckige Scheibe.

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Stadtspatz

Überhaupt kein Spatz:

Nee, die Heckenbraunelle wird immer als so ein scheuer Vogel beschrieben, lässt sich hier aber oft sehen. Außerdem gibt sie mir das perfekte Alibi, die Fenster nicht zu putzen, denn frisch geputzte Glasscheiben ziehen sie magisch an. Sogar am Bahnwartehäuschen.

Den Rasen musste ich neulich mal mähen und mich alle zwei Meter bücken um winzige Frösche und Kröten, sowie eine Heuschrecke abzusammeln und in die Wiese umzusiedeln.
Bitte an alle mit Garten: Finger weg von Mährobotern! Die Dinger schreddern alles, was nicht schnell genug weglaufen kann.
Die Wiese wird noch nicht gemäht und hier tobt momentan das Leben. Das meiste zu klein und zu flink zum Fotografieren. Das Jacobsgreiskraut steht in voller Blüte, aber ich habe immer noch keine Blutbärenraupen. Dafür Hummeln, Käfer, Fliegen, Schmetterlinge. Ob die sich hier absprechen, in welchen Gärten gefressen wird und in welchen gesaugt??

Sommeranfang

Nee,, wat’n Schietwetter zum Sommeranfang. Kalt und grau und windig und dabei regnet es nicht mal.
Eigentlich dachte ich, die Kohlmeisen wären fertig mit Brüten, weil ich sie ein paar Tage nicht gesehen habe.

Weniger begeistert bin ich über diesen Neuzugang an der Futterstelle.

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Wanderratte

Bisher waren da nur Mäuse und auch mal ein Wiesel.
Sollen meine carnivoren Gartenbewohner doch mal ihres Amtes walten.
Vogelfutter gibt es jedenfalls vorerst nicht mehr.

Wiese die zweite, aber…

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Beinwell

Was da so platt am Boden liegt, ist Beinwell.
Tatsächlich fand ich eine Nachbarin, die von meiner Art ist. Sie hat einen ebenso großen, ebenso wilden Garten wie ich. Aber sie hat Beinwell, der mir fehlt und den ich für meine Knie brauche.
Ich habe sie also heute besucht, Beinwell ausgebuddelt, viel geplaudert und dann habe ich den Beinwell bei mir wieder an drei verschiedenen Stellen eingebuddelt.
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Anschließend noch ein Gang um die Wiese, hier mal mit Blick auf’s Haus.

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Nochmal eine Malve

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Ackerwinde ist auch schön!

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Nochmal Spitzwegerich

Die Zwiebel blüht immer noch.

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Felberich

Die Kugeldistel wartet noch.

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Und noch mal die Kletterrose

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Die Lilie ist aufgegangen, wo etwas anderes eingegangen ist.

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Und noch einmal das böse, böse Jacobsgreiskraut.

Übrigens bei der netten Nachbarin saßen überall die gestreiften Raupen des Blutbärs am Jacobsgreiskraut, bei mir nicht. Dafür aber andere Gäste.

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Kohlweißling und Käfer an Jacobsgreiskraut

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Eine der Libellen, die ich gestern erwähnte: Gemeine Becherjungfer

Auf dem Rasen fängt der Weißklee an zu blühen. Zur Freude der Ackerhummel.

Aber irgendetwas ist anders.
Wer findet es heraus?