Zwei Bäche Tour die zweite.

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Auf der Fläche, die Kyrill abgeräumt hat, sind die jungen Buchen schon ganz schön in die Höhe geschossen.

Dann wollte ich noch die Tracking-Funktion des Komoot ausprobieren. Dazu habe ich eine Tour gewählt die ich schon 2013 als Zufallsreise gemacht habe: Die zwei Bäche Tour entlang des Flehbachs und der Strunde.

Also auf Aufzeichnung starten gedrückt und los ging es. Ich finde die Tour immer noch außergewöhnlich, weil sie weitgehend autofrei und sehr abwechslungsreich ist. Bachauen, Parks, Wald, die Bachkreuzung, alte Mühlen und Herrenhäuser.

Fotos habe ich auch gemacht, aber die wurden nicht, wie ich dachte, im Handy gespeichert, sondern direkt im Komoot hinterlegt. Was ich nicht soo Klasse finde. Das nächste Mal nehme ich wieder die richtige Kamera mit für den Blog. Die alten Fotos sind sowieso viel schöner.

Ich habe zum zweiten Mal den Fehler gemacht, mich auf zwei schöne Lokale in Dellbrück zu freuen, die allerdings nur Sonntags und Abends geöffnet sind, aber nicht Dienstags Mittags. Die Einkehrmöglichkeiten sind also beschränkt. Am ehesten bekommt man in Dellbrück oder Brück etwas Ordentliches , ohne allzu große Umwege fahren zu müssen. A propos Umweg: Unterwegs habe ich in den Pausen die Aufzeichnung anhalten und hinterher weiterführen. So ist mein Schlenker nach Gronau nicht verzeichnet und auch nicht, dass ich hinterher in Brück noch Eis essen war. In einer der Pausen entstand auch das Foto oben.

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Zwei-Bäche-Tour wie gefahren

Wie man sieht, hat die Aufzeichnung reibungslos funktioniert. Auch dort, wo ich einmal falsch abgebogen bin. Das lässt sich dann nachträglich leider nicht bearbeiten, um es für die Allgemeinheit verfügbar zu machen, sondern man muss eine ähnliche Tour planen, dann geht es.

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Und für die Allgemeinheit zum Nachfahren

Und hier zeigt sich eine Macke des Komoot: Bei der Planung muss man sich zwischen Fahrrad, Mountainbike und Rennrad entscheiden. Ich bin der Meinung: Das ist eine Fahrradtour, bis auf ein winziges Stückchen zwischen Rather Mauspfad und Lembacher Weg. Komoot ist der Meinung: Das ist eine Mountainbike-Tour, weil die meisten Wege unbefestigt sind. Als Fahrradtour würde er mich brav an der Straße entlang führen, wo ich nicht fahren will. So kommt es, dass die kulturhistorisch interessante Strecke durch Dellbrück jetzt ein Mountainbike-Highligt ist und echte Mountainbiker mit der Runde bestimmt nicht glücklich werden. Ich würde mich aber hüten, in unbekanntem Gelände im Hochsauerland mit Gepäck Mountainbike zu wählen.

Fazit: Ein brauchbares Werkzeug und schönes Spielzeug. Das Planungstool für Kopf und Kreativität, Tracker und Navi für Körper und Freiheitsdrang.

Nachteile:

  • Ich verstehe die Dame nicht immer, vor Allem bei Autoverkehr
  • Die Dame hat eine Rechts-Links-Schwäche, die einkalkuliert werden muss. Außerdem sagt sie manchmal Abbiegen, wenn die Piste nur einen leichten Bogen macht.
  • Die Einstellung Mountainbike ist für mich bei der Planung von Fahrradtouren einfacher.

nasse Füße

Tagelang hatte ich Probleme mit dem Mailempfang. Apple und GMX schoben sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe und überhaupt, mein uraltes Modell von Computer verdient ja überhaupt keinen Support mehr. Schließlich habe ich das Problem auf meine eigene pragmatische Art gelöst: Den Computer von iCloud abgekoppelt und seitdem funktioniert es wieder. Bis ich so weit war, das hat aber gedauet. Wahrscheinlich wird mich Apple dafür strafen, dass ich seine Cloud nicht will.

Weil es sehr heiß war habe ich mir und meinem Buch „der getürkte Reichstag“ ein schattiges Plätzchen im Königsforst verzogen. Auf den letzten Seiten schreckte mich ein zartes bimmm von Katwarn hoch und schon fing es an zu donnern. Ich nix wie raus aus dem Wald. Bei der überstürzten Flucht ist Tante Semras Sippe verloren gegangen. Dabei war sie nicht einmal ordentlich gelabelt. Es ist unwahrscheinlich, dass sie das Unwetter überlebt hat.

Ich habe es gerade bis zur Eisdiele geschafft, wo ich die zwei Stunden ausgesessen habe, bis das Gewitter sich endlich verzogen hat. So sauber war mein Fahrrad schon lange nicht mehr. Von allen Seiten mit scharfem Strahl gewaschen.

Zu Hause dann, bot sich mir dieser Anblick:

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Naja, nicht ganz. Der Ast lag schräg auf dem Weg, der Gulli war verstopft, das Wasser stand knöcheltief und war in meine Garage gelaufen. Der neue Mieter und die Nachbarn kamen nicht mehr aus dem Haus. Das Foto entstand erst nach den Aufräumungsarbeiten. Ich bin also erstmal mit dem Rad in die Garage gewatet, habe dann bei der Stadt angerufen, und den Ast und den verstopften Abfluss gemeldet. Die Nachbarn hatten in der Zwischenzeit schon den Gulli gesäubert. Zusammen haben wir den Ast ein wenig auf die Seite gerückt, um den Weg frei zu machen. Platane ist überraschend leicht. Trotzdem gut, dass niemand drunter stand. Danach habe das Wasser aus der Garage gefegt. Gemeinsames Fegen schweißt zusammen. Aber jetzt brauche ich einen Schweißer, weil mir zwischendurch der eine Flügel des Garagentors entgegen kam: Das untere Scharnier ist ab.
Weiter ging es vor der Garage der Mieterin. Auch da eine wenn auch nicht so gewaltige Pfütze vor der Garage, auch da der Abfluss verstopft. Abfluss freigelegt, Wasser gurgelte hindurch, alles wieder einigermaßen trocken.

Aber Glück gehabt: Kein Keller ist voll gelaufen. Und wenn ich mir die Bilder aus Köln so ansehe, war das wirklich nicht der Rede wert. Bin mal gespannt, wann das Ästchen abgeholt wird.

Mal eben Bahnhöfe knipsen 2

Weil ich hungrig war fuhr ich also erstmal an den Rhein zur Groov.

Jachthafen

Hier sind wir jetzt in der Abteilung Wiederentdeckung alter Bekannter. Der abgetrennte Rheinarm vor Zündorf wurde in den 70er Jahren zur Freizeitinsel Groov umgestaltet. Mit Jachthafen, zwei Seen, Liegewiesen, Minigolf, Marktplatz, Spielplatz, Schwimmbad, Eis… also alles was die Naherholung so braucht. Als Teenager haben wir dort tatsächlich ziemlich oft auf den Liegewiesen gelegen und sind in den Seen von zweifelhafter Wasserqualität Schlauchboot gefahren und sogar geschwommen.

Groov

2017 sind die Liegewiesen zugewachsen und Naturschutzgebiet. Tretboote kann man mieten. Und an Stelle von Jugendlichen schwimmen Schwäne und Blässhühner auf dem ebenfalls zugewachsenen Teich.Schwäne

Immer noch ist die Groov ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und der Ort Zündorf ist auch wirklich hübsch.

Während ich da so saß und aß, fiel mir ein, dass wir in den 80ern dort häufig eine „kurze“ Radrunde gefahren sind: Den Rhein aufwärts, an der Groov vorbei, zur Siegfähre und zurück.

Ich ließ also den Bahnhof Wahn erstmal Bahnhof sein und fuhr am Rhein entlang mal eben gucken.

Rheinweg

Und schon wie damals ist es unmittelbar hinter dem Schwimmbad wie abgerissen mit den Familienausflüglern, ruhig und landschaftlich reizvoll.

Ab und zu ein Blick auf den Rhein.

Tanker

Bei Langel gibt es noch einen abgetrennten Rheinarm, dieses Mal unbespasst, sondern Angelgewässer und einen der letzten Auwälder, der leider einer Brücke weichen soll.

Langel

In Ranzel steht immer noch ein Werksgelände im Weg, das umfahren werden muss. Und jetzt kommen wir zur Abteilung „planlos in Deutschland“. Denn von einer neuen Umgehungsstraße irritiert,  verlasse ich mich auf eine ebenfalls neue Fahrradbeschilderung, die den Weg nach Troisdorf und Bahnhof Köln 20 km weist. (In den 80ern gab es noch überhaupt keine Fahrradbeschilderung.)
Ach ja, ich wollte ja sowieso Bahnhöfe knipsen.
Es folgt – unter anderem – eine lange, heiße Piste über einen mir unbekannten Golfplatz, an der vor Todesgefahr durch tieffliegende Golfbälle gewarnt wird.
Ich lande in Spich.

spich

Bahnhof Spich

Eigentlich könnte ich von hier zurückfahren, aber bis Troisdorf sind es nur drei Kilometer und ich kann auch erstmal ein Eis essen und von dort mit der Bahn zurückfahren.

Troisdorf

Bahnhof Troisdorf

Also gibt es ein Eis in der Fußgängerzone von Troisdorf mit Blick auf einen öffentlichen Bücherschrank. Der wurde, während ich mein Eis aß, sehr gründlich und systematisch von einem Mädchen durchsucht. Und sie machte mehr Beute, als ihr Fahrradkörbchen fassen konnte.

So gestärkt kommen wir nun zur Abteilung Bibo kriegt den Hals nicht voll. Denn wenn man eine halbe Stunde auf den Zug warten muss und nach der Zugfahrt noch nicht zu Hause ist, dann kann man ebenso gut auch mit dem Rad zurück fahren.

Über Wahn.

Wahn

Bahnhof Wahn

Zu Hause fällt mir dann ein: Ich habe, seit ich in Köln meiner Mutter dienen musste, keine richtige Tagestour mehr gefahren. Es hat mir gefehlt. Ich kann es noch. Ich möchte es wieder öfter tun. Das Handgelenk spielt wieder mit, aber ich sollte mir trotzdem Handschuhe besorgen und vielleicht eine Radhose.

  • Bahnhöfe: 7 (Frankfurter Straße, Businesspark,
  • Strecke: ca. 60 km
  • Fahrzeit: ca. 10.30 -19.00 mit Pausen
  • Pausen: 3 (Wurstsalat, Eis, Malzbier)
  • Körpergefühl am Abend: unbezahlbar

Die Gesamtstrecke war länger als neulich in der Heide, aber einfacher zu fahren. Zwischendurch habe ich, wie auch schon neulich, an meiner Kondition gezweifelt, wenn ich von älteren Leuten überholt wurde. Auf den 2. Blick waren es Pedelecs (also Mofas).

Edit 15. 7: falls jemand das nachfahren möchte, habe ich eine ähnliche Tour geplant.

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Mal eben Bahnhöfe knipsen

Für bekloppte Ideen bin ich ja empfänglich. Von Bookcrossing mit Themenreleases (Buch passt zum Ort), diversen Challenges (Wald-Challenge)  und Spielchen (Monopoly) bis hin zu Zufallsreisen.

Und als nun Wattundmeer schrieb, der Zwetschgenmann habe geschrieben, dass Gaby Becker Bahnhöfe sammelt, da war ich sofort infiziert. Auf der Landkarte von Köln und Umgebung gibt es noch einige Rote Flecken, also Bahnhöfe, die noch niemand fotografiert hatte. Zumal auch S-Bahnhöfe gefragt waren.

Den ersten, den Südbahnhof, habe ich gleich sozusagen nebenbei eingesammelt. Vom Dojo aus ist es nicht weit zu laufen und die (für mich) Rückseite sogar recht ansehnlich.

Koeln-Sued

Südbahnhof

Hier fehlen offensichtlich noch ein paar Fahrradständer. Allerdings komme ich, wenn ich dort einsteige, von der anderen Seite, Dasselstraße, und die ist beispielhaft für viele Kölner Nebenbahnhöfe: Ein, im schlimmsten Fall vollgepisstes, schwarzes Loch unter einer Unterführung, von dem aus eine marode Treppe zum Bahnsteig führt. Den muss man dann ganz entlang laufen, auf der anderen Seite wieder über eine marode Treppe hinunter, eine dritte marode Treppe hinauf bis man auf dem richtigen Bahnsteig landet. Behindertengerecht ist anders.

Sonntag also fiel mir ein: Ich muss ja nicht kochen! Und das Fahrrad braucht Bewegung. Was dann folgte war eine Mischung aus Schnitzeljagd (Wo bitte ist der nächste Bahnhof?), planlos in Deutschland, Zufallsreise und Wiederentdeckung alter Bekannter. Ich machte mich also auf, ein paar schwarze Löcher zu fotografieren. In den Bahnhöfen selbst darf nicht fotografiert werden.

 

Koeln-Frankfurter–Straße

Frankfurter Straße

Der erste war ja noch einfach: Frankfurter Straße liegt zwischen Ostheim und dem Industriegebiet Porz. Den musste ich schon einige Male anfahren, weil es auf der gesamten KVB-Strecke zwischen Königsforst und Ostheim keinen Fahrkartenautomaten gibt und der in Ostheim und die Automaten in der KVB Linie 9 weder Geldscheine noch EC-Karte nehmen. Ein kleiner Tipp für Köln-Besucher: Die Automaten an den S-Bahn-Stationen gehören zur DB und kommen mit jedem Zahlungsmittel zurecht.

Der nächste Bahnhof liegt gleich um die Ecke:

Businesspark

Airport-Businesspark

Der Bahnhof mit dem futuristisch-modern klingenden Namen liegt tatsächlich mitten in der Pampa. Man erreicht ihn nur über diese Treppe und diverse Trampelpfade. Erstaunlich!

Die nächsten beiden schwarzen Löcher hätte ich tatsächlich nicht gebraucht. Da hat schon jemand anders Fotos abgeliefert.

Steinstraße

Steinstraße

Der Klassiker unter den Schwarzen Löchern sozusagen, aber immerhin mit gläsernem Aufzug.

Sowie:

porz

Porz

Dafür, dass Porz bis 1975 Stadt Porz war, ist der Bahnhof wirklich niederschmetternd. Die Geschichte erklärt es.

Aber, das ist ja das schöne an solchen bekloppten Aktionen, man findet Orte, die man sonst nicht gefunden hätte. In diesem Fall beim Umkreisen dieses fotografischen Tiefschlags die schönen Backsteinhäuser der Germaniasiedlung.

 

Nun allerdings verlangte es nach einem Mittagessen. Und da Porz am Rhein liegt und die Porzer Innenstadt ebenso frustrierend ist wie der Bahnhof, fuhr ich an den Rhein an die Groov.
Fortsetzung folgt…

Vokuhila 2

Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, eine zweischürige Wiese zu mähen? Für Tipps bin ich wirklich dankbar.

Muss ich jetzt schon? Oder sollte ich noch warten? Die Mähtruppe der Stadt hat schon gemäht, aber die mähen immer, bevor ich an den Straßenrändern Samen klauen kann. Der Bauer mäht gerade das Getreide. Ich schaue zweifelnd auf die Vegetation und denke, wenn ich jetzt mähe, mähe ich die Blumen ab und bekomme keinen Samen. Muss ich dieses Jahr überhaupt mähen?

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Ich mähe ja sowieso in zwei Schüben. Also beschließe ich, erstmal das Gras zu mähen und um die Blumen herum.
Die erste Erkenntnis: Nach der unfreiwilligen Abmagerung ist es viel einfacher.

Die zweite Erkenntnis: PÄTSCH! Mein Mäher ist kaputt! Der Stecker hat sich vom Schalter verabschiedet.

Was tun?

Ein neuer Mäher kommt momentan nicht in Frage.
Ebay, Kleinanzeigen? Ein interessanter gebrauchter steht in Porz. Mit dem Fahrrad ein Katzensprung, mit dem Rasenmäher unerreichbar, weil es teilweise nicht mal Fußwege gibt.

Repair-Cafe? Gute Idee, aber mit einem Rasenmäher quer durch Köln mit einem Rasenmäher?

Dann fällt mir ein,  bei allen bedenken gegen Facebook, dass sich die Facebook-Gemeinschaft meines Wohnortes erstaunlich gut entwickelt hat. Das „Dorf“ rückt tatsächlich durch dieses Medium zusammen. Und fragen kostet ja nix. Also frage ich mal, ob noch jemand einen Rasenmäher übrig hat, weil meinem der Stecker abgefallen ist.
Und das Wunder ist geschehen: Ein etwas entfernterer Nachbar, den ich vorher überhaupt nicht kannte, hat ihn gerichtet.
Folglich muss ich nicht wegen eines abgefallenen Steckers einen neuen Mäher kaufen. Es wurde Müll verhindert, Energie und Geld gespart, ein netter Mensch kennen gelernt… Zwei Eisbecher muss ich noch ausgeben. Mach ich doch gern.

Viel Majoran hat sich auf der Wiese angesiedelt. Da freuen sich die Bienen und die Schmetterlinge.

Ne kleine Runde

„Genug gekränkelt“, dachte ich mir, „ne kleine runde Radfahren im Königsforst kann wohl nicht schaden.“ Und „Och hier bin ich aber lange nicht mehr abgebogen.“

Was daraus wurde war eine ziemlich große Runde durch die Wahner Heide bis ins Bergische Land.

Über den Forsbacher Weg  rechts in den Rennweg, die Straße gekreuzt in die Heide.

Hier erstmal ein zauberhafter Blick auf das Pionierbecken 1:

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Stelle merken, wenn die Heide da unten blüht, ist es bestimmt noch zauberhafter.Becken1

Pionierbecken heißen die ehemaligen Kiesgruben, weil die Wahner Heide ja Militärgebiet war und die Pioniere dort geübt haben.

Weiter ging es auf teils schotterigen, teils sandigen Wegen in den Geisterbusch, wo die Ziegen fleißig das Gelände frei halten.ziegen1

Die vegane Alternative zu Ziegen wäre entweder mit der Hacke oder maschinell entkusseln. Wobei beim maschinellen Entkusseln sämtliche Kleinlebewesen bis hin zur Eidechse gleich mit geschreddert werden. Also keine Alternative zur Ziege.

ziegenWeil es ja eine kleine Runde werden sollte, hatte ich keine Karte mit, kein Fernglas, als Kamera nur das Handy und blöderweise kein Wasser. Auf den offenen Heideflächen knallt die Sonne ganz schön.
Die Beschilderung ist aber durchaus brauchbar. Das letzte Stück führte über Asphalt nach Altenrath, dort gab es einen Getränkehandel. Außerdem hatte ich hier die magische Grenze zum bergischen Land überschritten und gleich gegenüber gab es eine Kindheitserinnerung:

WaffelDie Bergische Waffel ist größer als die normale Haushaltswaffel und wird traditionell mit Sahne und Kirschen angerichtet. Vanilleeis ist optional.
(Exkurs 70er Jahre: Die Pferde gesattelt, zur Forsbacher Mühle geritten, Waffeln gegessen, kalte Cola drauf gekippt und ohne zu kotzen im Galopp zurück.)

Nun hätte ich nach Troisdorf  und dann am Rhein entlang zurück fahren können, aber das schien mir etwas weit. Ich entschied mich also über Rösrath zurück zu fahren. Mache ich nicht nochmal. Irgendwie war die Wegeführung seltsam, führte einmal um Rösrath herum, dann ins Zentrum und über einen Berg, Jedenfalls war ich froh, als ich aus Rösrath wieder raus war und an der Bahn entlang zurück fahren konnte.

Noch ein letzter Blick auf Pionierbecken drei und ab nach Hause. Becken 3-2

Ab nächste Woche darf ich wieder Sport machen.

Sie haben Ihr Ziel erreicht!

Umleitungsschild: 150€

Rohrbruch, ca 135000€
Ziel

Der Gesichtsausdruck der Navi-Gläubigen, wenn da tatsächlich eine Baustelle ist: Unbezahlbar!

Manche kapieren es erst, wenn sie unmittelbar vor der Sperre stehen.

Andere sehen das Unglück noch gerade rechtzeitig kommen, um sich dann zu dritt auf meinem Vorplatz verkeilen, weil sie gleichzeitig dort wenden wollen.

So geht es natürlich auch:

sperre

„Weiste wat, mir fohre mit dr Stroßebahn noh Hus…“

 

 

Ich habe dem WDR und dem Kölner Stadtanzeiger ’nen Tipp gegeben: Es geht nicht durch, bis Ende der Woche. Vielleicht hören sie ja Radio oder lesen Zeitung.