Was war das interessanteste, was Du diesen Monat gesehen, probiert oder gelesen hast?

Schon wieder ein Monat beendet und weil ich die Frage so gut fand, mache ich da jetzt eine Serie draus.

Gesehen: Das ehemalige Clarissenkloster in Kalk

Gelesen: Inside AFD

Probiert:

  1. Ich habe die Frage geklärt, ob man aus einer versehentlich aufgetauten Kaninchenkeule Sauerbraten machen kann. Man kann – lecker!
  2. Vegane Milchersatz-Flüssigkeiten. Ich trinke schon seit Jahrzehnten keine Milch, backe keinen Kuchen und hatte deswegen hatte ich auch nie das Bedürfnis etwas, was ich sowieso nicht konsumiere zu ersetzen. Aber man soll mir ja nicht nachsagen, ich wüsste nicht, wovon ich rede.
  •  Sojaplörre: Vertrage ich nicht, weiß ich aus einem unfreiwilligen Selbstversuch. Habe ich nicht nochmals probiert.
  • Mandel-Kokos: Dünnflüssig, gar nicht mal so übel. Kokos schmecke ich da nicht heraus, leichtes Bittermandel-Aroma im Abgang. Ok, wenn gut kalt.
  • Bio-Kokos: Schleimig, wie Reisschleim oder Milch mit Kokos-Aroma. Und wer noch zu der Generation gehört, die im Krankheitsfall Reisschleim eingetrichtert bekam……
    Weiter bin ich noch nicht gediehen, muss ich auch nicht, denn alle diese Flüssigkeiten kommen im Tetrapack daher und ich als Müllvermeider…

3. Kartoffeln am Spieß. In Spiralen geschnitten, aufgespießt und frittiert.

Verkauft: Ein Haus. Geld kam Dienstag, Übergabe war Donnerstag.

Gekauft:
Einen Kopfhörer mit Lärmunterdrückung. Neudeutsch: Noise-Reduction. Das war ein Kauf, den ich mir jahrelang mangels Masse verkniffen habe. Eigentlich für die U-Bahn, weil ich die seit fünf Jahren mit Ohrenstöpseln nutze, die ich entweder verliere oder die relativ schnell ihren Weichmacher verlieren und dann nicht mehr dämmen. Gestern mal mit meinem Düsenjäger-Staubsauger + Kopfhörer probegesaugt: Eine Wohltat!

Und jetzt seid Ihr dran:

 

 

 

Advertisements

Ich bin jetzt Klimaneutral

Bildschirmfoto 2018-04-05 um 09.05.26

Die Aktion von oeko.eu ist kostenlos. Für jede angemeldete Website wird ein Baum gepflanzt.

Hier muss ich mal was rebloggen.

Gelegentlich stolpere ich bei Twitter über einen Tweet, der eine erstaunlich nachhaltige Wirkung bei mir verursacht. Leider überwiegen dabei die negativen Gefühle wie Frust, Ärger Unverständnis, Empörung. So stieß ich vor ein paar Tagen auf den Tweet der Berliner ZDF-Korrespondentin Nicole Diekmann. Ein paar Zeilen nur; die aber haben es in sich. Ich habe mir […]

über Ein Tweet und viele Fragen — Zwetschgenmann

Schwein gehabt mit Kuh

Vor Weihnachten wollte ich Kuh nachbestellen und sie war ausverkauft.
Heute sollte es eine neue geben und ich habe mich gegen 10.00 an den Rechner gesetzt und bestellt.
Knapp zwei Stunden später bekam ich dann schon die Nachricht, dass die Kuh ausverkauft ist. Das ging schnell! Und ich hatte wirklich Glück, dass ich heute Morgen daran gedacht habe.

Besser, ich mache keine Werbung mehr, sonst bekomme ich ja nichts mehr ab.

 

Erste Hilfe an der Brokkoli

Eigentlich wollte ich gestern früh zum Markt, einkaufen, nicht kochen sondern dort Rievkooche essen und abends dann zum Konzert von Maybebop in Siegburg.

Ich saß aber noch beim dritten Kaffee, als mein vegetarischer Mieter klingelte: „Ich hab mich vertan und zu viel Gemüse gekauft und ich muss doch nach China. Soll ich das wegwerfen, auf den Kompost, oder in die Tonne?“
Ich „Neineinein! Keine Lebensmittel wegwerfen! Stell’s einfach hier ab, ich verteile es denn.“ Fein, dachte ich, ein Bisschen Gemüse und ich muss nicht zum Markt.
Was er dann anschleppte, war aber nicht ein Bisschen Gemüse, sondern ein Obst- und Gemüseberg. Also musste ich ein Bisschen umdisponieren.
Die Mieterin bekam alle Bananen, den Rosenkohl, Salat, zwei grüne Paprika, eine Zuccini und eine Tüte Möhren.
Dann habe ich eingefroren: Brokkoli, Paprika, Zuccini. Zwischendurch ein paar rohe Möhren gegessen.
Dann habe ich gekocht Nudeln, Hack-Paprikasoße.
Eine Zuccini gibt es die Tage mal, oder ich friere die auch noch ein. Wie habe ich bloß ohne Tiefkühltruhe überlebt? Hätte ich mir nie selbst gekauft und jetzt ist sie randvoll.
Äpfel, die ich nicht gut vertrage, nehme ich mit zum Lehrgang, vielleicht auch ein paar Möhren.

Nach getaner Arbeit holte mich eine Aikido-Freundin ab um nach Siegburg zu fahren. Sie schwänzte die Chorprobe, ich Aikido. Ich war mal wieder die wahrscheinlich einzige Besucherin, die nicht in einem Chor singt. Alsbald kamen wir über Maybebop ins Schwärmen. Tolle stimmen und so vielseitig. Hätte mir vor 10 Jahren jemand erzählt, dass ich a-Capella mal gut finden würde, hätte ich ihn für bekloppt erklärt.

Und nach dem Konzert waren auch noch eine Zuccini und ein Paar Möhren für die Aikido-Freundin übrig.

Die Kuh ist da!

DSC_4852

Ein Päckchen, ausnahmsweise für mich.

Sonst bin ich ja hier die Poststelle für die Mieter, aber heute kam endlich mal ein Paket für mich. Das habe ich heute schon mit Spannung erwartet.

Aber zurück auf Anfang. Ich mag kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, und zur Veganerin bin ich einfach nicht geschaffen. Auf Holnis hatte ich ja auch schon Erfahrung mit freilaufenden Galloways und Highland-Rindern gemacht. Ja, ich habe sie auch gegessen. Mir ist es lieber, wenn ich weiß, wie ein Tier gelebt hat.
Unterwegs mit mir“ gab mir den Tipp mit „Kauf ne Kuh„. Nachdem ich eine Kühltruhe geerbt habe, war auch die Voraussetzung für die Lagerung geschaffen. Und flugs sicherte ich mir meinen Anteil am Weiderind. Dann hieß es warten. Das Rind wird erst geschlachtet, wenn sich genug Interessenten gemeldet haben. Vor 14 Tagen kam eine Mail: „Deine Kuh reift.“ Das heißt, sie war geschlachtet worden, und ich sollte ein Lieferdatum bestimmen.
Gestern kam noch die Nachricht, dass sie abgeschickt wurde. Heute zwischen 8.00 und 14.00 sollte sie geliefert werden und ich war etwas aufgeregt. Einen halben Tag warten liegt mir nicht. Heute früh mal geschaut, wo sie ist? Deine Kuh ist gerade in Bonn. Ahja, dann kann ich ja noch in Ruhe duschen.

DSC_4853

Das kleine Paket passt gut in ein Gefrierfach.

Jetzt habe ich ein ganzes Fach voll Rindfleisch als Vorrat. Vielleicht hätte ich, um des Effektes willen, die Steaks für das Foto nach oben legen sollen.?

Das „kleine“ Paket reicht gut für meinen Single-Haushalt. Auch die Mengen der einzelnen Portionen finde ich gut. Nicht ganz so riesig. Bis auf die Chipolata-Würste, da hätte ich 3×2 statt 2×3 handlicher gefunden. Aber egal. Der nächste Besuch kommt bestimmt, und dann landen die auf dem Grill oder Rost.

DSC_4854

Rechts, der Lieferumfang, links mein Mittagessen.

Wer es ausprobieren möchte, kann gerne den Link benutzen, dann gibt es 5€ Rabatt für Dich und 5€ Gutschrift für mich. Es gibt auch „Kauf ein Schwein“, aber da traue ich mich noch nicht so ran, weil ich seit 1984 Schwein nur in Ausnahmesituationen esse, zum Beispiel wenn ich eingeladen bin, und privat nicht kaufe.

Loriot

Jeder kennt den Sketch: „Das Bild hängt schief!“ In dem Loriot bei dem Versuch, ein Bild gerade zu hängen, die Wohnung fremder Leute in Trümmer legt.

Ich fand den deswegen amüsant, weil es in meinem Kinderzimmer Baujahr 1895 nicht möglich war, überhaupt irgend etwas gerade zu hängen. Freunde, die zu Besuch kamen und meinten: „Das Poster hängt schief!“ habe ich denn aufgefordert: „Dann mach doch mal gerade.“ Und wenn sie dann einmal rum waren, in meinem Kämmerlein, hing alles schief wie eh und je.

Hier, Baujahr 1928 ist es auch nicht viel besser. Genau genommen ist der Boden schief. Legt man einen Ball in eine Zimmerecke, findet man ihn alsbald im Zentrum der Wohnung wieder.

Und so hieß es jetzt: „Das Regal steht schief!“ Tatsächlich sah es so aus, als hätte es gefährliche Schlagseite nach rechts und würde bald zusammenbrechen, womöglich mitten in der Nacht. Obwohl ich gleich beim Einzug einen Keil untergelegt hatte.

Beim letzten Bookcrossing-Treffen meinte dr Perro: „Das Schwere muss nach oben, wegen der Stabilität.“ Okaaay. In diesem Regal, das beim Einzug versehentlich im Schlafzimmer gelandet und damals so gut wie leer war, jetzt aber voll ist, sind aber die Bildbände nach oben gewandert. Die kippten alle nach rechts, sobald ich einen heraus nahm und verhinderten, dass ich das Buch wieder rein stellte.

Beim letzten Schietwetter habe ich mein Bett auseinander genommen und repariert, bei diesem Schietwetter war das Regal nun mal fällig.

Also erstmal die zweitunterste Reihe entleeren, (ganz unten sind Diakästen) die Fotoalben eine Etage tiefer… denkste, Puppe. Schon zeigt sich, warum das so war, wie es war. Das zweite Regal von unten ist nämlich das niedrigste, das mittlere das höchste Fach. Denn das Bücherregal war, bevor es Kellerregal war, einmal Fernseh- und Stereo-Regal Marke Eigenbau. Von wegen, Schwerpunkt nach unten. Ich habe trotzdem geräumt: Die Fotoalben und was reinpasste unten, die Großen in die Mitte, die Taschenbuch-Romane aus der Mitte eine Etage höher und dann war das doof, weil ich ganz oben schlecht dran komme und dachte, die anderen Romane packst Du besser woanders hin.

Also habe ich aus dem anderen Schlafzimmer-Bücher-Regal die Reise- und Sachbuchabteilung ins Fernseh-Keller-Bücherregal verlegt und die Romane aus dem Fernseh-Keller-Bücherregal in das andere Schlafzimmer-Bücher-Regal gepackt.  Spätestens hier setzte der Loriot-Effekt ein.

 

Das Ergebnis: Das Fernseh-Keller-Bücherregal hat immer noch leichte Schlagseite – sieht auf dem Foto wegen der Verzeichnung schlimmer aus, als es ist – aber vielleicht auch die Wand?  Der Rest der Wohnung: Ein Trümmerfeld. Und nur ein kleines Händchen voll Bücher ist übrig geblieben. Aber wenigstens liegt der Schwerpunkt jetzt tiefer.

Tatsächlich hat es sich nach zwei Tagen schon gesetzt und steht jetzt ziemlich gerade. Trotzdem sind seine Tage wohl gezählt.fullsizeoutput_16e6

…oder ich bilde es mir ein.