Während dessen in Rath 😢

20171122_135748Während die Bewohner der Innenstadt versuchen, ein wenig Grün in die Stadt zu bringen, geht in den Vororten die Schotter-Seuche um. Hatten wir bisher gedacht, Rasen wäre das schlimmste, was man einem Garten antun kann, schlimmer geht immer.

Achja, und ich hatte mir vorgenommen, im Winter ein paar Büsche auszulichten. Seitdem hat es ununterbrochen geschüttet. Monatelang! Erst heute ist es mir gelungen, die Spiere im Vorgarten runter zu schneiden. Sie sollte bald wieder austreiben. Hoffe ich, denn sie führte schon Saft.

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Nicht mein Tag

Der Meister weilt in Ungarn und so wollte ich einen Lehrgang mit Jorma Lyly in D’dorf besuchen.
Also extra früh aufgestanden, damit ich rechtzeitig dort ankomme und dann… kam der Zug nicht. Das wäre jetzt das Zeichen gewesen, umzukehren und im eigenen Dojo zu üben, aber ich hatte meinen Fahrschein schon entwertet. Und was ich bezahlt habe, ziehe ich auch durch.
Mit viel Verspätung kam ich also kurz vor knapp in Düsseldorf an und dann…

stand ich an dem Dojo vor verschlossener Tür. Keiner da!
Wie ich heute Abend erfahren habe, gab es einen Ortswechsel.
Also wo ich schon mal in D‘ dorf war, dachte ich mir ich gehe zu Fuß zum Aquazoo/Löbbeke Museum, aber natürlich…
machte auf halber Strecke Handy nebst Komoot schlapp.
Außerdem fing es an zu regnen also rettete ich mich in das Museum Kunstpalast.
Immerhin schaffte ich es, die Glasausstellung zu durchqueren ohne etwas zu zerstören.
Das Museum hat ein paar schöne Exponate – vor Allem die Netsuke hatten es mir angetan – ist aber winzig im Vergleich zu den Kölner Museen.
Nach der Besichtigung stellte ich fest, das meine bequemen, warmen weichen Stiefel sich augenblicklich in einen kalten, nassen Sumpf verwandeln, sobald es regnet.
Der Zug war gerade weg, und anstatt eine Stunde zu warten, fuhr ich mit der S-Bahn. Die vorher gekaufte Karte konnte ich nicht entwerten, weil der Stempelautomat nicht funktionierte. Zum Glück kam kein Kontrolleur, aber ich mag das nicht.
In Deutz machte ich immer noch nassen Fußes eine Notlandung in meiner liebsten Tapas-Bar, La Reina, wo ich das eigentlich für den Lehrgang geplante Geld verfraß.
Zu Hause dann eine außerplanmäßige Stunde in der heißen Badewanne, auf dass die Erkältung mich verschone.

The Shining

Die Frage war: Deine gruseligste Reiseerfahrung?
Normalerweise buche ich bei Reisen nur etwas für die ersten zwei Nächte und schaue mich von dort aus um.
Irgendwann hatte ich mir in den Kopf gesetzt, die schöne Vulkaninsel La Réunion zu besuchen, über Weihnachten und Neujahr. Die Insel liegt vor der Westafrikanischen Küste, in der Nähe von Madagaskar, gehört aber zu Frankreich. Seltsamerweise hatte man in Deutschen Reisebüros noch nie etwas davon gehört, aber es gelang mir, einen Flug über das französische Fremdenverkehrsbüro zu buchen. Die Dame vom Fremdenverkehrsbüro hat mich dann überredet, Hotels vorzubuchen. OK, ich wollte ja verschiedene Teile der Insel sehen.
Das erste Hotel war nur für eine Nacht, das zweite, sehr schön, in den Bergen, das dritte sollte eigentlich am Meer liegen. Tat es auch, also theoretisch, Luftlinie. In der Praxis lag es sehr hoch am Berg. Meerblick zwar, aber Meer trotzdem weit weg. Zu weit, um zu Fuß hinunter zu gehen. Ich kam also Weihnachten da an, der Speisesaal war proppenvoll und ich ziemlich hungrig. Nein, da hätte ich ein Weihnachtsdinner reservieren müssen. Ob es denn wohl ein Restaurant in der Nähe gebe? Nein, hier nicht. Schließlich ließ man sich breit schlagen und gab mir doch etwas zu essen.
Am nächsten Morgen war das Hotel wie ausgestorben. Man gab mir Frühstück, Hausschlüssel und verschwand dann wieder. Ich war allein in dem Riesenkasten am Berghang. Ich bin dann den Hang herunter gewandert, mit dem Bus in den nächsten größeren Ort gefahren und habe mir ein Auto gemietet. Trotz der tropischen Kulisse hat mich das einsame, große Hotel am Berghang mit den Serpentinen dort hinauf an einen Film erinnert: The Shining. Jack Nicholson kam aber nicht mit der Axt um die Ecke.
Das nächste Hotel, am Piton de la Fournaise war dann wieder normal bewohnt.

Habt ihr auch eine gruselige Reisegeschichte?

Die Welt ist ein Dorf

Gefragt wurde nach einem Erlebnis der Sorte: Die Welt ist ein Dorf.

Da gab es mehrere.
1. Einmal habe ich am Strand in der Bretagne meinen jüngeren Vetter getroffen. Ich lag am Strand , guckte um mich und dachte: Der Franzose da sieht aus wie der Rolf…

2. In der Nähe von Much gibt es ein Dorf namens Kerzenhönchen: ungefähr 5 Häuser und ein Reitstall. Dort bin ich zum Reiten immer hingefahren.
Ich war mit meinen Eltern in Österreich und ein anderes Mädchen aus Köln reiste auch an. Wir unterhielten uns über Hobbys und so. “Was machst Du?” “Reiten!.” “Wo denn da?” “ Wirst Du nicht kennen, in Kerzenhönchen.” “Och beim Stellbrink, das ist doch mein Onkel!”

3. Ich war mit einem Freund/Kollegen in Urlaub auf Gomera. Als wir am letzten Tag zur Fähre gingen, sagte er: “Jetzt haben wir drei Wochen niemanden vom NDR gesehen.” In diesem Moment kam eine NDR-Autorin um die Ecke, sah uns und hängte ihm sogleich ihr Gepäck über.

Last not Least: Ich war in Mexico Baja California in San José de Capo. Von dort machte ich einen Ausflug zum Hotel California (wo angeblich die Eagles…) Auf dem Rückweg im Bus lernte ich einen Kanadier kennen, der in San José einen Freund besuchen wollte, der dort überwinterte. Der Freund wiederum war mit einem Tunesier befreundet, der in San José lebte und dort einen Straßenimbiss hatte. Der Tunesier sprach Kölsch, er war begeistert ein “echt kölsch Mädsche” zu treffen. Vorher hatte er in Köln gelebt und war dort Mitglied der blauen Funken.

Habt ihr auch ein Weltdorferlebnis?

Schwein gehabt mit Kuh

Vor Weihnachten wollte ich Kuh nachbestellen und sie war ausverkauft.
Heute sollte es eine neue geben und ich habe mich gegen 10.00 an den Rechner gesetzt und bestellt.
Knapp zwei Stunden später bekam ich dann schon die Nachricht, dass die Kuh ausverkauft ist. Das ging schnell! Und ich hatte wirklich Glück, dass ich heute Morgen daran gedacht habe.

Besser, ich mache keine Werbung mehr, sonst bekomme ich ja nichts mehr ab.

 

Ein neues Buch

Fernwehkinder schrieb in ihrem Blog:

Morgen haben wir die erste leere Seite eines neuen Buchs mit 365 Seiten. Machen wir ein gutes Buch daraus! Welches Genre plant ihr? Liebesschnulze? Familienepos? Komödie? Abenteuerroman? Bitte kein Krimi, Horror oder Drama.

  • Liebesschnulze? Ich fürchte, da bin ich viel zu lange aus der Übung.
  • Familienepos? Mit dem Thema bin ich jetzt zum Glück durch.
  • Komödie? Ja, ich neige dazu. Allerdings finde ich auch manches saukomisch, worüber andere überhaupt nicht lachen können. Also eher ein Bisschen Satire.
  • Abenteuerroman? Ja, gerne! Wahrscheinlich wird es ein bisschen Abenteuer wenn ich mit dem Rad von Köln nach Seesen fahre. Jedenfalls meint Komoot immer schon, es wäre schon ein „Abenteuer“ gewesen, wenn ich nur mal wissen wollte, wie weit das eigentlich zum Einkaufen ist und den Tracker habe mitlaufen lassen.
  • Krimi? Gab es das letzte Mal, da war ich noch in der Grundschule. Jemand hatte den Hahn  eines Nachbarskindes geklaut und wir haben die Spur anhand der hinterlassenen Federn verfolgt. Leider war das arme Entführungsopfer schon im Kochpott gelandet.
  • Horror und Drama hatte ich genug. Bitte nicht!

Also wahrscheinlich wird es wieder eine Mischung aus Lach– und Sachgeschichten, Reisebericht und Naturführer.
Und was schreibt Ihr so?
Momentan befinde ich mich noch im Winterschlaf und mache Bloggerpause.
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein friedliches 2018.

Too old to Rock’n Roll

The old Rocker wore his beard to lo-ho-hong
wore his trouser cuffs too tight

Unfashionable to the end drank his ale too light
20171216_144309

Now he’s too o-ho-hold to Rock’n Ro-ho-holl still to young to die

Now he’s too o-ho-hold to Rock’n Ro-ho-holl still to young to die