Weinfest im Veedel

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Rath-Heumar ist ja ein sehr aktiver Stadtteil, in dem es immer etwas zu feiern gibt.
Sonntag also war Weinfest auf dem Platz vor dem Bürger- und Vereinszentrum.

Neben Wein gab es auch leckere Speisen und ein Showprogramm.
Als erste auf der Bühne: Linda Siu. Bekannt aus DSDS

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Linda Siu

Ich kannte die junge Frau nicht, aber ich bin ja auch nicht die Zielgruppe von DSDS.

Mir persönlich haben die langsamen Rock Titel besser gefallen als das Disco-Zeugs.

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Nach einer kurzen Pause gab es eine Modenschau, mit Mode und Models aus dem Ort.
Ziel solcher Veranstaltungen ist es auch, die Menschen auf die ortsansässigen Geschäfte aufmerksam zu machen. Es muss nicht immer Amazon sein!

Einen besonderen Schwerpunkt boten dabei die farbenprächtigen Kostüme für die kommende Karnevalssession.

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Falls jemand nicht mit der Foto-Veröffentlichung einverstanden ist, kontaktieren Sie mich gerne, ich entferne dann das Foto aus dem Blog. Ausnahme: Teil einer Menge.
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Nach einer weiteren kurzen Pause gab es noch die 80er Show Neue Deutsche Welle mit Marcus (Ich will Spaß) und vielen anderen Musikern.

Als Kind der 70er nicht so ganz meins, aber die Stimmung war gut. Und viele waren extra deswegen auch von weit her gekommen, zum Beispiel aus Buchheim ;-).
Die nächste Party in Rath-Heumar steigt bestimmt.

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Blogparade: Die Quartierfrage

Stellte „Unterwegs mit mir“ in einer Blogparade.

Ich gestehe: Ich ziehe gern von Ort zu Ort und schlafe am liebsten im Zelt.DSC_3259

Ein Mountain Dome hat mich oft begleitet, im Bild ist Nr 2 zu sehen.
Auf Kanu und Gruppenreisen pflegte ich die Frage: „Warum schleppst Du dein eigenes Zelt mit?“, so zu beantworten: „Frag mich in zwei Wochen noch mal.“
Auf meinen Radtoren und wenn ich allein unterwegs bin, bevorzuge ich aber feste Unterkünfte. Zeltkram ist einfach zu viel Schlepperei für eine Person alleine.
Ich buche nichts vor, höchstens die ersten zwei Nächte und lasse mich überraschen.

Was war das interessanteste, was Du diesen Monat gesehen, probiert oder gelesen hast?

Schon wieder ein Monat beendet und weil ich die Frage so gut fand, mache ich da jetzt eine Serie draus.

Gesehen: Das ehemalige Clarissenkloster in Kalk

Gelesen: Inside AFD

Probiert:

  1. Ich habe die Frage geklärt, ob man aus einer versehentlich aufgetauten Kaninchenkeule Sauerbraten machen kann. Man kann – lecker!
  2. Vegane Milchersatz-Flüssigkeiten. Ich trinke schon seit Jahrzehnten keine Milch, backe keinen Kuchen und hatte deswegen hatte ich auch nie das Bedürfnis etwas, was ich sowieso nicht konsumiere zu ersetzen. Aber man soll mir ja nicht nachsagen, ich wüsste nicht, wovon ich rede.
  •  Sojaplörre: Vertrage ich nicht, weiß ich aus einem unfreiwilligen Selbstversuch. Habe ich nicht nochmals probiert.
  • Mandel-Kokos: Dünnflüssig, gar nicht mal so übel. Kokos schmecke ich da nicht heraus, leichtes Bittermandel-Aroma im Abgang. Ok, wenn gut kalt.
  • Bio-Kokos: Schleimig, wie Reisschleim oder Milch mit Kokos-Aroma. Und wer noch zu der Generation gehört, die im Krankheitsfall Reisschleim eingetrichtert bekam……
    Weiter bin ich noch nicht gediehen, muss ich auch nicht, denn alle diese Flüssigkeiten kommen im Tetrapack daher und ich als Müllvermeider…

3. Kartoffeln am Spieß. In Spiralen geschnitten, aufgespießt und frittiert.

Verkauft: Ein Haus. Geld kam Dienstag, Übergabe war Donnerstag.

Gekauft:
Einen Kopfhörer mit Lärmunterdrückung. Neudeutsch: Noise-Reduction. Das war ein Kauf, den ich mir jahrelang mangels Masse verkniffen habe. Eigentlich für die U-Bahn, weil ich die seit fünf Jahren mit Ohrenstöpseln nutze, die ich entweder verliere oder die relativ schnell ihren Weichmacher verlieren und dann nicht mehr dämmen. Gestern mal mit meinem Düsenjäger-Staubsauger + Kopfhörer probegesaugt: Eine Wohltat!

Und jetzt seid Ihr dran:

 

 

 

Gift-Schnitzel

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Der Schirm des Parasol lässt sich, wie ein Schnitzel paniert in der Pfanne braten. (Danke für’s Rezept, Biotom) Parasol auf spanisch heißt übrigens Sonnenschirm oder Schirmling.
Blöd nur, dass er hier ausgerechnet auf dem Kackstreifen neben der Straße wächst.
Also essen würde ich die nicht. Aber ich versuche mal, sie im Garten anzusiedeln.P1000618

Der kleine wird geopfert, zerlegt und die Teile eingegraben. Mit Champignon-Resten ist mir das schon gelungen.
Ich hoffe, der braucht dann kein Hundekacke-Konzentrat um zu wachsen.

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Vorsicht Giftschirmling!

Dieser ist aber kein Riesenschirmling, wie mein Pilzguru Biotom sagt, Giftschirmling, leider. Dann wird er eben Gartendeko und Zersetzer.

Auf ein Eis nach Königswinter

Die Tage werden schon deutlich kürzer, am Monatsende heißt es wieder: 18.00 Licht aus! Also noch einmal das schöne Wetter und das Tageslicht ausnutzen.

P1000590Nach der Radreise ist vor der Radreise. Für April des nächsten Jahres ist ein internationales Bookcrossing-Treffen In Mainz angesagt. Kann man ja von Köln aus mit dem Rad hinfahren. Und eigentlich gibt es da nichts zu planen: De Rhing erop – Treffen – De Rhing erav – fertig.
Nur schlägt mir sowohl Komoot, als auch der Radroutenplaner NRW eine Abkürzung vor von hier bis zur Siegmündung. Warum tun se das bloß? Also habe ich das mal ausprobiert.

Nur wenig nachbearbeitet und los geht’s! Durch’s Dorf und an der Mülhens Mauer entlang bis zum Gut Leidenhausen.
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Ich betrachte das Rotwild und besuche die Greifvogelschutzstation. Es sind nur wenige Vögel dort, und die haben sich in den Schatten verzogen. Nur ein Mäusebussard sitzt in der Badewanne.

Wir müssen leider draußen bleiben.


Über Elsdorf führen die mich an der Straße lang nach Wahn, wo ein Monster auf mich wartet.

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Wo ist das Monster?

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Pareidolie Burg Wahn

Der Park mit den schönen Bäumen kann leider nicht besichtigt werden, und im Theatermuseum war ich noch immer nicht.
Hinter Wahn geht es zurück auf die Straße.

Bildschirmfoto 2018-09-17 um 10.09.00 Hier bin ich übrigens für ein Kurzes Stück auf dem Rheinradweg D8. Er ist nicht ausgeschildert. Nicht ein Bisschen!  Der merkwürdige Bogen, den der Fernweg hier beschreibt, scheint der Tatsache geschuldet, dass Wahn einen S-Bahnhof hat.
Hätte man auch eleganter lösen können, zum Beispiel mit einen ausgeschilderten Zubringer an den Rhein. So muss jeder, der dem Rhein folgt und sich auf dem D8 orientiert, den Schlenker über Wahn fahren.

 

 

 

Nach Libur bin ich übrigens früher zum Reiten gefahren. Jetzt bin ich aber so schnell durchgerauscht, dass ich vergessen habe, ein Foto zu machen.
Weiter geht es durch Kohlfelder, Golfplatz und Rollrasenzucht. Noch ein kleiner Schlenker zum Rotter See.

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Badestrand am Rotter See

So würde ich mir das für unser Baggerloch wünschen. Aber nee, da kommt ja eine Wasserski-Anlage hin.

Über Eschmar und Müllekoven komme ich schließlich an die Sieg.
Fazit bis hier: Jaaa, kann man so fahren, muss man aber nicht. Ich finde die Rheinstrecke schöner und abwechslungsreicher, auch wenn sie etwas länger ist.
Auch an der Sieg nehme ich nicht die Brücke (D8) sondern gönne mir den Spaß für 1€ mit der Fähre überzusetzen. Die kleine Seilfähre hatte ich wesentlich kippeliger in Erinnerung. Mittlerweile ist sie fahrradtauglich.
Anschließend ein Blick auf die Sieg:

P1000605P1000606Angeblich sind Biber in die Sieg eingewandert, aber Spuren sehe ich hier nicht.
Und dann bin ich endlich doch am Rhein.
Die sehr informative Beschilderung der Rhein-Erlebnisschiene – alle paar Meter gibt es was zu lesen – weist mich auf die romanische Doppelkirche St. Maria und Clemens hin.
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Die hätte ich mit Blick auf den Rhein glatt übersehen. Irgendwann schaue ich sie mal genauer an.

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Blick Richtung Bonn

Das Rheinufer ist aufgrund der Trockenheit immer noch reichlich breit und es haben sich kleine Sandbänke gebildet, auf denen Kormorane ruhen.

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Treidelpfad

In den 80ern sind wir hier noch über einen hubbeligen Treidelpfad gefahren, mittlerweile gibt es eine Etage höher durchgehend autofreie Rad- und Fußwege.
Das Navi gibt alle paar Meter eine sinnfreie Handlungsanweisung von sich, Wo es eigentlich nur geradeaus geht, aber Rad- und Fußweg sich nahe kommen.

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Siebengebirge

Der Weg ist schmal, es ist Wochenende, es ist voll und manche Idioten fahren wie die gesengten Säue. Ich sehe, wie ein Kampfradler auf der schmalen Piste eine Frau abdrängt, die beinahe gestürzt wäre und ungerührt weiter fährt. Außerdem muss man auf Fußgänger achten, die auf die Radspur torkeln.
Schon 1989 auf der Tour „Rhein hoch, Mosel hoch, Lothringen“ erlebte ich in Königswinter den ersten Fahrradstau meines Lebens. Diesen Sonntag war es nicht ganz so schlimm.

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Siegfried und der Drache

Königswinter ist Ausflugsort, hauptsächlich für Tagestouristen, Tor zum Siebengebirge, Startpunkt für die Besteigung des Drachenfels und steht ganz im Zeichen Siegfrieds des Drachentöters.
Außerhalb der Touristeneinflugschneise ist es mittlerweile etwas renovierungsbedürftig.
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Ich hätte nun mit einem Schiff zurück fahren können, hätte ich genug Bargeld mitgehabt. So aber nehme ich noch ein Eis, fahre dann mit der Bahn zum Flughafen und von dort die 8 km nach Hause. Immerhin weiß ich jetzt, wie ich mit dem Rad aus dem Flughafen raus komme, sollte ich jemals dort landen.

Es summt und brummt

Eigentlich ist Efeu das Letzte.P1000585

Also das letzte was blüht im Jahr und dass Allerletzte, was Früchte bringt. Momentan blüht der Efeu, der meine Garage überwuchert, in Massen und darin brummt es.
Aber bei näherer Betrachtung sind es hauptsächlich Wespen und ein paar Fliegen, die sich dort als Bestäuber betätigen.

Ziemlich viele Wespen. GanzeWespenwolken.  Liegt das nun daran, dass der Imker nicht mehr hier ist und somit viel weniger Bienen? Oder muss das so? Jedenfalls hat dieser Efeu auch noch nie vorher so viele Blüten produziert. Unten im Garten ist sogar Efeu (andere Sorte) vertrocknet.

Bienenhaus

Bei der Bank gab es kostenlose Bienenhäuser zum zusammenbauen. Bisher hatte ich kein Insektenhotel. In meinem  tierfreundlichen Durcheinandergarten fand ich sie nicht unbedingt notwendig. Trotzdem habe ich eins besorgt und im Schweiße meines Angesichts zusammengeschraubt.
Aber wohin damit? In meinem Garten gibt es viel Sonne, aber da kann man nichts aufhängen. Und wo man was aufhängen kann, ist es eher schattig. Am Schuppen hat es immerhin die Vormittagssonne. Da hängt es nun.P1000572Ich finde es noch durchaus verbesserungswürdig. Die Lücken im „Dachgeschoss“ will ich noch mit Lehm ausfüllen, vielleicht auch noch etwas Holzwolle hinter die Blende stopfen. Ich glaube aber auch nicht, dass da dieses Jahr noch Wildbienen einziehen.P1000573