Zank im Treppenhaus

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Dummdidumm *

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Huch?

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Was ist denn da schon wieder los?

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Wenn sich mehrere Parteien ein Wohnhaus teilen,

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ist Zank nicht auszuschließen

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Einige kommen mit viel Getöse von der Schicht. 

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Während die Kinder der anderen schon schlafen sollen.

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Die einen streiten mit den Kindern der Nachbarn.

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Andere hängen aus dem Fenster und lästern **

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Ein paar Jugendliche sind schon aus dem Haus ***

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Aber schließlich beruhigen sich alle wieder.

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Nur noch die Abendtoilette und dann endlich schlafen.

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Gut, wenn man ein eigenes Heim hat.

*kleiner Adjutant ** Schwarzkopfibis *** Klaffschnabelstorch

Update Köln: Laut Kachelmannwetter war der März im Durchschnitt zu warm. Die Natur und ich sehen das ganz anders: Ich friere, hier blüht noch nix und in anderen Jahren musste ich schon Ende Februar den Moosen mähen. Die Frühblüher wurden vom Winde verweht und vom Hagel zerschlagen. Meine Hand schmerzt noch immer, aber ich tippe schon wieder mit allen Fingern. Wenn ich in dem Tempo weiter blogge, reicht Sri Lanka bis Weihnachten.

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Was müssen das für Bäume sein?

Was müssen das für Bäume sein
wo die großen
Elefanten spazieren geh’n
Ohne sich zu stoßen

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Rechts sind Bäume
links sind Bäume
und dazwischen Zwischenräume

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wo die großen
Elefanten spazieren geh’n
Ohne sich zu stoßen

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Natürlich gab es auch noch andere Tiere:

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Wasserbüffel auf dem Trockenen

Mittlerweile hatte sich eine natürliche Ordnung in den Jeeps ergeben: Die Hardcore-Birder und der Reiseleiter in dem einen, der schnöde Rest in dem anderen Jeep.
Daraus ergab sich für mich die etwas bessere Aussicht einerseits, andererseits die Aufgabe, auf das Jeepdach zu klopfen, wenn etwas interessantes zu sehen war. Denn die Fahrer und Guides aus dem Nationalpark waren nicht ganz so aufmerksam. Dieser hier war damit beschäftigt, in seinem Vogelführer zu stöbern.
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Die Bee-eaters konnte man aber eigentlich nicht übersehen. Mir gefielen diese fliegenden Diamanten als Modelle.

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Gruß vom Uropa

Manches lässt sich nicht erklären, zum Beispiel: Wohin verschwinden einzelne Socken, Hausschlüssel und Brillen? Warum tauchen sie an den unmöglichsten Stellen wieder auf und wo waren sie in der Zwischenzeit?

Hier ist nach dem Hausverkauf etwas aufgetaucht, das ich mir nicht erklären kann.
Ich fasse mal zusammen: Das kleine Haus wurde von meinem Uropa erbaut, dann von meinen Großeltern, dann von meinen Eltern und mir bewohnt, nach dem Tod meiner Mutter habe ich es räumen lassen. Es war also einigermaßen leer. Dann habe ich es vermietet, es bekam neue Fenster im OG, dann wollte ich es neu vermieten, dann wollte ich es verkaufen… Ich war also mit diversen Mietinteressenten, Fensterbauern, Flughafeninspekteuren und dem Makler mehrfach in diesem Haus. Ich war auch dabei, als der Makler am neuen Flurfenster im OG ein Schild angebracht hat.
Jedenfalls als der Verkauf in trockenen Tüchern war, sagte mir der Makler, ich könne nun das Schild entfernen. Ich ging also hoch, und sah vor dem neuen Fenster eine Papprolle liegen. Komisch, dachte ich, die lag doch vorher nicht dort. Als ich sie wegnehmen wollte, merkte ich, dass es keine Papprolle, sondern eine uralte Papierrolle war.
Auseinander gerollt zeigte sich das:
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Johann Theodor Dahl war mein Urgroßvater. Also der, der das Haus gebaut hat.
Ich habe nicht die Spur einer Ahnung wie die Urkunde dort hingekommen ist und wo sie zwischen 1959 und 2018 war.
Fotografieren ließ sie sich nicht, weil sie immer wieder zusammenrollte.
Nun, nachdem ich endlich einen passenden Rahmen gefunden habe, wurde sie gerahmt und aufgehängt. Ich muss sie aber noch einmal anders* rahmen, weil das Passepartout zu klein ist. Der Sinnspruch am oberen Rand ist verdeckt.
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*Rahmen, aufziehen und aufhängen von Bildern gehört nicht zu meinen Talenten. Deswegen dauert es meistens ewig, bis ich ein Bild ordentlich gerahmt an der Wand hängen habe. Deswegen musste ich auch immer ein paar Extra-Abzüge machen, weil meistens beim Aufziehen irgendetwas schief ging. Und deswegen mache ich auch keine Fotoausstellung.

Was vom Baume übrig blieb

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Was vom Baume übrig blieb, sieht doch recht übersichtlich aus. Eigentlich wollte ich den Stubben auch behalten, aber die Gärtner haben ihn und noch die ganzen Äste mitgenommen. Vielleicht haben sie ja eine Verwendung dafür.
Jedenfalls wollte ich mal eben, dort, wo der Baum stand, ein paar Blumensamen verstreuen und das Ganze ein Bisschen glatt ziehen, aber:

„Kaum stichst Du in Köln einen Spaten in den Boden, hast du ein Problem!“ Den running Gag der Kölner Museen habe ich bei meiner Arbeit für das rheinische Bildarchiv tief verinnerlicht und trotzdem, als ich das erste mal hier ein Pflanzloch graben wollte, einen neuen Spaten besorgt. Der dann auch nicht ging.

Die Fjonka buddelt ja immer so schöne Sachen aus wie Vogelgerippe, dekorative Findlinge, Altertümchen… Was ich finde sind keine schönen Sachen, auch keine  römischen Reste, sondern Betonplatten aus der Generation meiner Eltern und Ziegelsteine und -Platten aus der Generation meiner Großeltern.
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Ein Teil davon stapelt sich im Schuppen, ein Teil wurde entsorgt, einen Teil davon habe ich vor mein Hintertörchen gelegt, damit es nicht ständig überwuchert wird (ohne Erfolg), dann bin ich dazu übergegangen, die Plattenreste einfach vor dem Zaun hochkant hinzustellen. Immerhin sitzen die Kröten gerne darunter.
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Jedenfalls förderte das Bisschen glattziehen dieses Trumm zutage. Ich erwarte ja immer noch verborgene Schätze oder Leichenteile unter den Grabplatten, aber in diesem Fall war es noch etwa 1qm Mulchfolie, mindestens 40 Jahre alt und noch so gut wie neu. Ahja, stimmt, dort stand mal ein Frühbeet. Durfte ja kein Unkraut zwischen die Möhrchen. So viel zum Thema: Plastik verrottet nicht!

Zur Entspannung gibt es noch ein paar Vögel aus Sri Lanka:

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Die werden irgendwie nicht alle.

Sammelsurium

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Update  Köln: Hier stürmt es immer noch, die Fäden sind raus, der Finger ist wieder gerade, aber die Pfote tut immer noch weh, es ist kein weiterer Baum umgefallen.
Ich versuche es mal mit einem Sammelsurium aus Landschaft und Vögeln.
Aber zunächst dieses hübsche Zebu:

Stand da malerisch auf der Wiese hinterm Hotel.
Tatsächlich blieb mal etwas Zeit zum Rumstromern, vor der nächsten Weiterfahrt.

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Ebenfalls hinterm Hotel ein malerischer kleiner See mit allerhand Getier und die Aussicht auf eine prächtige Würgfeige.

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Sri Lanka ist überzogen von einem System aus künstlich angelegten Seen, um das Wasser, das zweimal jährlich der Monsun bringt, für die Reisernte zu nutzen. Schon vor 2000 Jahren begannen die damaligen Herrscher mit der Planung des Bewässerungssystems, das nur mit Muskelkraft von Menschen und Elefanten errichtet wurde.

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linksgrün-versiffte neu-19er

Böse Zungen bezeichnen mich als linksgrün-versiffte alt-68er. Wobei die schon einen kleinen Rechenfehler machen: 1968 war ich 8-9 Jahre alt, also viel zu jung. Links in Sinne von real existierendem Sozialismus, war ich nie, grün, ja, versifft? Nun ja, nach dem Ausmisten von 25 Pferdeboxen oder nach der Arbeit bei Lappe von oben bis unten mit Milchpulver eingestäubt…

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Manche nennen mich ignorant und empatielos, wenn ich sage: Veganismus ist nicht die Lösung für alles.

Mar_Plástico_El_Ejido

Mar Plastico Von ANE – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9084177

Manche zählen mich auch zu den „Klimaskeptikern“, weil ich sage, Klima war nie stabil, wird nie stabil sein und weil ich noch andere Einflüsse zusätzlich zu der anthropogenen Klimaerwärmung in Betracht ziehe. Weil ich einen plötzlichen vulkanischen Winter viel gefährlicher finde, als eine relativ langsame Erwärmung.
Dabei ziehe ich die anthropogene Klimaerwärmung überhaupt nicht in Zweifel, nehme aber Artensterben, Bodenverlust und Plastikschwemme noch ernster.

Und selbst wenn ich sage: „Wir haben damals Freizeit und Taschengeld geopfert und sind am Wochenende nach Bonn gefahren, ob denn Schule schwänzen das Mittel der Wahl sein muss?“, finde ich die Kids gut.

Mit „Friday vor future“ wächst eine Generation heran, die endlich mal wieder aufmüpfig ist und auf die Straße geht. Zwischen ca. 1985 und 2018 war „die Jugend“ entweder spaßorientiert, konsumorientiert, später angepasst-leistungsorientiert. *
Dadurch sind viele Errungenschaften der Grünen Bewegung schon längst wieder den Bach runter gegangen, wie man an der Plastik- und Verpackungsflut sieht, und an den vielen SUVs, die die Städte verstopfen.

suv

Und jetzt gehen diese Kinder streiken! Herrlich!

Und es kommt noch besser:

  • Die Kids vernetzen sich international. Das sind junge Europäer, ja, Weltbürger, die hier ihre Forderungen stellen.
  • Die haben kapiert, dass es gilt, globale Probleme anzupacken. Dass ein 1,0-Abi nichts bringt in einer kaputten Umwelt.
  • Und selbst wenn sie „noch nicht alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen“ (Zitat Lindner), wer kann das schon? Ich bemühe mich, aber ich kann es nicht. Herr Lindner kann bestimmt auch nicht.
  • Die merken sich das! In zwei Jahren ist Bundestagswahl dann sind die jetzt 16jährigen 18 und dürfen wählen. Und die werden niemanden wählen, der sie jetzt abkanzelt und nicht ernst nimmt und erst recht keine rechtsreaktionäre Ausländerhass-Frauenandenherd-Denklimawandelgibtsnicht-Partei.
  • Die „Spaziergänger am Montag“ haben medial ausgedient.

Und hier schließt sich der Kreis: Meine Generation wurde plötzlich und unerwartet mit 18 volljährig. Der Grund dafür war, dass junge Männer mit 18 zur Bundeswehr eingezogen werden konnten, aber zum Beispiel nicht wählen durften. Die unerwartete Nebenwirkung: 1980 wurden die Grünen gegründet und zogen 1983 in den Bundestag ein. Da bin ich schon mal gespannt auf die nächsten Wahlen.

wahl

Ich kann dieses Mal nicht, aber Du vielleicht? Europawahl 26.5. 2019

 

  • Ja, es gab natürlich Ausnahmen.

Uuups!

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Da ist doch eins der niedlichen kleinen Bäumchen umgefallen, mit denen meine Mutter den Garten vollgestellt hat.
Habe ich gerade der Versicherung gemeldet. „Och, da sind sie heute nicht die erste.“
Jetzt muss ich mal gucken, wer so was wegmacht und den Zaun wieder hinstellt.
Da soll man nu in Ruhe heilen.