Gift-Schnitzel

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Der Schirm des Parasol lässt sich, wie ein Schnitzel paniert in der Pfanne braten. (Danke für’s Rezept, Biotom) Parasol auf spanisch heißt übrigens Sonnenschirm oder Schirmling.
Blöd nur, dass er hier ausgerechnet auf dem Kackstreifen neben der Straße wächst.
Also essen würde ich die nicht. Aber ich versuche mal, sie im Garten anzusiedeln.P1000618

Der kleine wird geopfert, zerlegt und die Teile eingegraben. Mit Champignon-Resten ist mir das schon gelungen.
Ich hoffe, der braucht dann kein Hundekacke-Konzentrat um zu wachsen.

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Vorsicht Giftschirmling!

Dieser ist aber kein Riesenschirmling, wie mein Pilzguru Biotom sagt, Giftschirmling, leider. Dann wird er eben Gartendeko und Zersetzer.

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Mahlzeit!

Als kleine Entschädigung dafür, dass fast alle Tomaten schon im grünen Zustand vergammelt sind, gibt es heute Überraschungs-Champignons aus dem Garten.DSC_4433

Gut ist das, denn meine Mutter hat statt Hähnchenkeulen, Kaninchenkeulen aufgetaut, die eigentlich für Sonntag vorgesehen waren. Und ich dachte noch: Zu blöd, dass ich jetzt keine Pilze habe. Jaja, das Universum sorgt für mich.

Sonntag 7.9. 9.00

Noch etwas dunstig heute Morgen.
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Das Feld nebenan wurde gedüngt – es riecht ein Bisschen nach Gülle – und gepflügt. Krähen und Elstern schreiten es ab, auf der Suche nach Fressbarem.
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In der letzten Woche war es immerhin trocken, so dass ich im Garten einiges von dem wuchernden Grünzeugs weggeschafft habe.
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Pilze gibt es auch. Die Röhrlinge habe ich wieder gegessen, ohne sie zu fotografieren, aber welche ist das?
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Von Vögeln und Pilzen

Ich lebe ja nun mal leider in der Stadt bzw. am Stadtrand. Mit allen Nachteilen: Lärm, Dreck, Verkehr, Baustellen, Enge…

Neulich ging ich über die Wiese vorm Haus und sah einen Hexenring mit weißen Pilzen. Der erste Gedanke: Champignons, der zweite: Nee, kann nicht sein. Also hin- und her bestimmt, fotografiert, noch mal verglichen und was ist es nun?

Mairitterling

Maipilze sind essbar und schmackhaft. Probiert habe ich sie aber nicht, weil sie mir zu dicht an der Straße stehen. Ich will mir ja keine Bleivergiftung holen.

Sonderbarerweise ist die Artenvielfalt in den Städten in letzter Zeit angestiegen und teilweise höher als im Umland. Wie kommt denn das? Auf einem Maisfeld wächst eben nur Mais. Die meisten Tiere können in Mais weder nisten, noch ihn fressen. Die meisten Pflanzen auf dem Maisfeld werden tot gespritzt.

In Gärten und Parks gibt es keine Monokulturen mehr. Und seit die Städte und Gemeinden an  der „Sauberkeit“ sparen, sprießen auch an den Straßenrändern wilde Pflanzen, die den Tieren ein  Auskommen bieten. Außerdem wird in der Stadt nicht gejagt.

Dies freut auch meine Nachbarn: Herr und Frau Ringeltaube leben hier schon länger. Sie sind nicht zu verwechseln mit der allgemeinen Stadttaube, auch „Ratte der Lüfte“genannt. Stadttauben sind die Nachkommen von Brieftauben, die es nicht nach Hause geschafft haben. Ringeltauben sind echte Wildtiere. Sie mögen Samen und Früchte und nisten auf Bäumen. Sie sind viel größer als Stadttauben und gut zu erkennen an dem weißen Halsfleck.